Alexander Zemlinsky
14.10.1871—15.03.1942

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Alexander Zemlinsky
Eine florentinische Tragödie | Oper in 1 Aufzug | op. 16 - Werkeinführung

Eine der herausragendsten Opern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erstrahlt in neuem Glanz: Alexander Zemlinskys packender Einakter Eine florentinische Tragödie, den der Komponist 1916 nach einem Drama von Oscar Wilde komponierte, wurde von Antony Beaumont in mehrjähriger Arbeit einer kritischen Revision unterzogen.

Ausgehend vom Originalmanuskript der Oper hat Antony Beaumont für die kritische Neuausgabe alle vorhandenen Quellen herangezogen, darunter auch den Stimmensatz der Prager Aufführung vom März 1917, die unter der Leitung des Komponisten stattfand. Er hat die Quellen verglichen und im Zuge seiner Revision Flüchtigkeitsfehler, Widersprüche und Ungereimtheiten beseitigt. Die zahlreichen voneinander abweichenden Lesarten zwischen der Partitur und dem Klavierauszug wurden geklärt und auch Unstimmigkeiten in der Instrumentierung, die Zemlinsky nach seinen Retuschen hinterlassen hatte, konnten beseitigt werden. Sowohl Partitur als auch Stimmen wurden in höchster Qualität neu hergestellt.