Arnold Schönberg
13.09.1874—13.07.1951

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Arnold Schönberg
Pierrot lunaire | Dreimal 7 Gedichte | op. 21 | für eine Sprechstimme und 5 Instrumentalisten - Werkeinführung

„Habe Vorwort gelesen, Gedichte angeschaut, bin begeistert. Glänzende Idee, ganz in meinem Sinn.“, notierte Arnold Schönberg in sein Tagebuch, nachdem er von den Plänen der Diseuse Albertine Zehmes, die Dreimal sieben Gedichte aus Albert Girauds Pierrot lunaire vertonen lassen zu wollen, gehört hatte. Ursprünglich hatte Zehme an ein Werk für Sprechstimme mit Klavierbegleitung gedacht, doch Schönberg wollte seine kompositorische Fantasie dadurch nicht einschränken lassen. Die Auftraggeberin erklärte sich damit einverstanden, so dass am Ende jede der 21 Miniaturen eine eigene Klangfarbe durch die beteiligten Instrumente Flöte, Klarinette, Klavier, Violine und Violoncello erhielt. Der Uraufführung 1912 gingen angeblich 25 Proben voraus.