*16.08.1953
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Georg Friedrich Haas
in vain | für 24 Instrumente - Pressestimmen
Immer ausgreifender und souveräner wird auch das Komponieren von Georg Friedrich Haas. Im einstündigen, für vierundzwanzig Instrumente gesetzten in vain werden in einer komplex gewebten Klangstruktur aus temperierter Intonation und Mikrotonalität komponierte Bewegungen quasi ,inszeniert’, rasende Tempobeschleunigungen, spiralförmige Drehungen kehren in sich selbst, in die Ausgangssituation zurück, in einen ,rasenden Stillstand’, in dem ,Zeit’ wie aufgehoben wirkt. Das ist kompositorisch raffiniert organisiert, gewinnt hochgespannte Bewegungsenergien und enorme Klangdichte. (Gerhard Rohde, Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Wellen von üppigen, schönen Klängen … oft schien es, als seien übernatürliche Kräfte am Werk … man konnte nicht glauben, dass diese wie aus einer anderen Welt kommenden Klänge von akustischen und nicht elektronischen Instrumenten erzeugt wurden … Ein Meisterwerk. (Vivien Schweitzer, New York Times)




