Johannes Maria Staud
*17.08.1974

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Johannes Maria Staud
Portugal | für Schlagzeug - Werkeinführung

Die Premiere von Portugal fand im Rahmen eines als CONSEQUENZA genannten szenischen Konzertes statt (Regisseur: Antoine Gindt), das Luciano Berio gewidmet war. Aus diesem Anlass wurden Aufträge an dreizehn Komponisten erteilt. Die Uraufführungen alternierten mit Kammerwerken des italienischen Komponisten. Alle Musiker waren Mitglieder des Remix Ensembles aus Porto – in dieser Weise wurde das Konzert auch eine Art Porträt des portugiesischen Ensembles für neue Musik.

Es war die Absicht des Regisseurs, kurze Solostücke entstehen zu lassen, die im Geiste Luciano Berios (im Sinne seiner Sequenze für Soloinstrumente sowie für Stimme) eine Spannung schaffen zwischen der Virtuosität, die für die Ausführung notwendig ist, und den den Partituren inhärenten Möglichkeiten – so auch deren vorhandenen szenischen Aspekten.  

Der Komponist über das Werk:

Stilrichtung/Verwendung: Schlagzeugstück mit systematischer klanglicher Weitung.

Form/Struktur: Auf Patterns in differenzierter Entwicklung aufgebaut.

Notation/Dauer/Schwierigkeit: Normal, ca. 6 Minuten, schwer, doch nicht zu sehr.

Subjektives Ergebnis: Ein Stück, das durch seine Klarheit als auch durch die packende Wirkung besticht.