Leoš Janácek
Jenufa | Oper in 3 Akten aus dem mährischen Bauernleben | Brünner Fassung - Werkeinführung
Mit seiner dritten Oper Jenufa gelang Leos Janácek der Durchbruch als Opernkomponist. Seit der Uraufführung dieses berührenden Werks um das Schicksal der Küsterin und ihrer Ziehtochter Jenufa am Brünner Nationaltheater (1904) gehört es zu den meistaufgeführten Stücken des Komponisten. Janácek gelang es erstmals, Alltagssprache unmittelbar in Musik zu verwandeln. Seine Methode der Verwendung von Sprechmelodie-Motiven ist deutlich ausgeprägt. Es ist überliefert, dass der Komponist Alltagsgespräche in kleinen musikalischen Skizzen festhielt. Das Skizzieren realer Sprechmelodien ist gleichsam das Aktzeichnen der Musik (Janácek).




