Die vorliegende Suite gehört sicherlich zu den anspruchsvollsten Werken für die Barockgitarre, in spieltechnischer wie auch in kompositorischer Hinsicht.
Abgesehen von den üblichen Problemen bei der Übertragung barocker Gitarrenmusik auf ein modernes Instrument (Stimmführung, Oktavierungen, klangliche Annäherung) bewegt sich die vorliegende Bearbeitung so nah wie möglich am Original. Zugunsten des klanglichen Effektes der "Campanella-Läufe" (ähnlich dem Glocken- oder Harfenspiel) mussten allerdings einige Bindungen bzw. Saitenwechsel verschoben werden.