Vocal Percussion Praxis - der musikalische Personal Trainer
Als relativ junge Disziplinen haben Vocal Percussion und Beatboxing bereits Proben- und Unterrichtsräume ebenso wie Konzertbühnen erobert. Und erstmals stellt der erfolgreiche Vocal Percussion Coach Richard Filz die Tricks und Kniffs des Imitierens von Schlagzeug- und Percussionklängen mittels Stimme, Lippen und Zunge in seinem praktischen Mitmach-Video vor. Schritt für Schritt macht er mit Sounds und Techniken vertraut, die am Ende zu kompletten Rhythmen und individuellen Songbegleitungen zusammengesetzt werden. Dabei steht die Praxis ganz im Vordergrund, so dass keine langen Erklärungssequenzen die sofortige aktive Umsetzung des Erlernten verzögern. Von Rock über Swing und Latin bis hin zu Hip Hop stellt Richard Filz die Vocal Percussion-Bandbreite vor und gibt im Kapitel Beatboxing hilfreiche Mikro- und Mischpulttipps. Ein entscheidender Vorteil des Übens mit der DVD ist die Kombination aus akustischer UND optischer Kontrolle aller Beats und Techniken. Unterstützt durch Call & Response Übungen sowie Airdrumming-Tipps werden neben Zunge und Lippen, Atemtechnik, Rhythmusgefühl und Körperkoordination trainiert. Die motivierenden Live-Performances und Playbacks der DVD werden ergänzt durch weitere Materialien auf www.vocal-percussion.com und runden gemeinsam mit dem beiliegenden "Vocal Groove Lexikon" diesen umfassenden und praxisnahen Workshop ab.
Eine DVD über „Vocal Percussion“ in einem Bläser-Fachmagazin? Ganz genau! Denn was gehört zum „Vocal Percussion“ dazu, was wir auch als Bläser elementar für unser Musizieren brauchen? Eine gesunde, funktionierende Atmung, die Beherrschung unseres Mund- und Rachenraums, ein Gefühl für Rhythmus - und ganz viel Spaß und Freude. Somit ist diese DVD eine schöne, aber auch lehrreiche Abwechslung zur Etüdenspielerei im Instrumentalunterricht. Aber sicher werden auch so einige Erwachsene ihre Freude an >>Vocal Percussion« haben. Nach den Basics erklärt Richard Filz Sounds für beispielsweise Drumset und Latinpercussion und verschiedene passende Grooves. Da muss man schon hochkonzentriert sein und vieles ausprobieren, bis man den richtigen Sound in seiner Kehle entdeckt hat. Aber wenn man dann den ersten Groove unter einen Song legt, dann ist der Spaß riesig. Und man hat gleichzeitig auch noch ganz viel erfahren und gelernt, ohne dass man es richtig gemerkt hat! Also, nun los: p- ts- psch- ts - p- p- psch -ts...
clarino.print 7-8/2011