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Universal Edition - Alban Berg – 3 Stücke (Nr. 2, 3, 4)

Alban Berg

Alban Berg
3 Stücke (Nr. 2, 3, 4)

Entstehungsjahr: 1926/1928
Untertitel: aus der „Lyrischen Suite“
Instrumentierung: für Streichorchester
Komponist: Alban Berg
Inhaltsverzeichnis:
Andante amoroso
Allegro misterioso
Adagio appassionato
Dauer: 17′
 
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  • Berg Alban

  • 3 Stücke (Nr. 2, 3, 4)





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Lyrische Suite

Uraufführung

Ort: Berlin / Deutschland
Datum: 31.01.1929
Orchester: Berliner Philharmoniker
Dirigent: Jascha Horenstein

Werkeinführung

Die 3 Stücke (Nr. 2, 3, 4) für Streichorchester von Alban Berg stammen ursprünglich aus dessen 1926 geschriebenen Lyrischen Suite für Streichquartett. Die Lyrische Suite gilt als eine der bedeutendsten Kompositionen für Kammermusik im Oeuvre des Österreichers und markiert einen Wendepunkt in dessen kompositorischem Schaffen. In dem Werk wendet Berg zum ersten Mal weitgehend die von seinem Lehrer Arnold Schönberg entwickelte Zwölftontechnik an. Außerdem wird es als geheime Liebesbotschaft an Hanna Fuchs, die Gattin des Prager Industriellen Herbert Fuchs-Robettin, verstanden, für die Alban Berg eine starke Leidenschaft entwickelt hatte. Diese ist in einem ihr handschriftlich gewidmeten Exemplar unter anderem mit den Worten „Möge sie [die Partitur] so ein kleines Denkmal sein einer großen Liebe“ belegt.

Alban Berg hat die 3 Stücke Nr. 2 (Andante amoroso), Nr. 3 (Allegro misterioso) und Nr. 4 (Adagio appassionato) aus der Lyrischen Suite selbst im Jahr 1927 für Streichorchester bearbeitet, nachdem ihn der damalige Direktor der Universal Edition, Emil Hertzka, darum gebeten hatte, wie einem Brief Bergs an seinen Freund und Kollegen Anton Webern am 10. August 1927 zu entnehmen ist: „… Hertzka will, nachdem er eine ganze Serie von Streichorchesterwerken herausgibt (u.a. Schoenbergs Sextett und fis-moll-Quartett) auch Stücke aus der ,lyr. Suite‘. Ich denke an Satz II, III und IV.“

Die 3 Stücke (Nr. 2, 3, 4) für Streichorchester wurden am 31. Januar 1929 in Berlin mit den Berliner Philharmonikern unter Jascha Horenstein uraufgeführt. Im darauffolgenden Jahr dirigierte sie Erich Kleiber 1930/1931 zum ersten Mal in den Vereinigten Staaten mit großem Erfolg. Der niederländische Komponist Theo Verbey komplettierte die Fassung der Lyrischen Suite für Streichorchester, indem er die von Berg nicht bearbeiteten Stücke Nr. 1, 5 und 6 für diese Besetzung arrangierte.

Ausgewählte Ausgaben zu diesem Werk sind auch als Sonderanfertigung käuflich erhältlich

3 Stücke (Nr. 2, 3, 4)

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