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Universal Edition - Alfred Schnittke – (K)ein Sommernachtstraum

Alfred Schnittke

Alfred Schnittke
(K)ein Sommernachtstraum

Entstehungsjahr: 1984/1985
Instrumentierung: für großes Orchester
Komponist: Alfred Schnittke
Besetzung: 4 4 4 2 - 4 4 4 1 - Pk, Schl(5), Hf, Cel, Cemb, Klav, Str
Besetzung Details:
1. Flöte (+Picc)
2. Flöte (+Picc)
3. Flöte (+Picc)
4. Flöte (+Picc)
1. Oboe
2. Oboe
3. Oboe
4. Oboe
1. Klarinette in B
2. Klarinette in B
3. Klarinette in B
4. Klarinette in B (+Bkl(B))
1. Fagott
2. Fagott
1. Horn in F
2. Horn in F
3. Horn in F
4. Horn in F
1. Trompete in B
2. Trompete in B
3. Trompete in B
4. Trompete in B
1. Posaune
2. Posaune
3. Posaune
4. Posaune
Tuba
Pauken
Schlagzeug(5)
Harfe
Celesta
Cembalo
Klavier
Violine I
Violine II
Viola
Violoncello
Kontrabass
Dauer: 10′
 
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  • Schnittke Alfred

  • (K)ein Sommernachtstraum





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Hörbeispiel

(K)ein Sommernachtstraum

Uraufführung

Ort: Kleines Festspielhaus Salzburg / Österreich
Datum: 12.08.1985
Orchester: ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Dirigent: Leopold Hager

Werkeinführung

Zwischen 1946 und 1948 lebte ich in Wien – das war entscheidend für mein Leben, denn dort habe ich mit zwölf Jahren mein Musikstudium begonnen (Klavierstunden bei Frau Charlotte Ruber). In Wien bekam ich wichtige Eindrücke – sowohl musikalische (9. Sinfonie von Beethoven unter J. Krips, die Achte von Bruckner unter H. Knappertsbusch etc.) als allgemeine (zu denen auch die mich immer ins Schaudern versetzende Szene der Todeserscheinung in Jedermann, die ich in drei Inszenierungen der Salzburger Festspiele, 1946, 1947, 1948 gesehen habe... leider nur den traditionellen Ausschnitt in der jeweiligen Wochenschau, denn in Salzburg war ich damals noch nicht.)

Als musikalischer Grundton blieb in mir ein gewisser Mozart-Schubert-Sound in Erinnerung, den ich jahrzehntelang mittrug und der sich dann nach 30 Jahren bei meinem nächsten Österreich-Aufenthalt bestätigte – genau so wie auch das allgegenwärtige Gerippe, das 1946-48 soeben erst seine große Ernte davongetragen hatte und das sowohl damals, als auch jetzt nicht nur in der Wochenschau, sondern auch sonst leicht zu sehen war (in den Katakomben des Stephansdoms, an Bruckners Grab, in den Gängen des Ursulinenklosters – jetzt Hochschule für Musik und darstellende Kunst etc. etc.)

Mit Salzburg kam ich auch in Verbindung – 1977 spielte Gidon Kremer bei den Festspielen Beethovens Violinkonzert mit meinen Kadenzen, die einen heftigen Presseskandal provozierten, im selben Jahr wirkte ich als Cembalist bei der Aufführung meines 1. Concerto grosso im Mozarteum (auch mit Gidon Kremer) mit, 1978 entfachte ich dort noch einen Ablehnungssturm der Zeitungen wegen "kulturschänderischer" Bearbeitung der Stillen Nacht (wieder einmal mit Kremer). 1983 kam der für jeden Komponist ehrende Auftrag der Festspiele für ein Orchesterstück, das ich wegen Krankheit nicht rechtzeitig (für die Festspiele 1984) fertig bringen konnte.

Nun ist es soweit: Das Stück soll in einem Konzert mit Shakespeare-Vertonungen gespielt werden, hat aber keine direkte Beziehung zu Shakespeare – doch nicht nur deswegen heißt es (K)ein Sommernachtstraum. Und damit wäre alles gesagt über mein Mozart-Schubert bezogenes Rondo...

PS: Ich möchte noch hinzufügen, dass alle Antiquitäten in diesem Stück von mir nicht gestohlen, sondern gefälscht wurden.

Alfred Schnittke

Die vollständige Partitur

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(K)ein Sommernachtstraum

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