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Universal Edition - Franz Schreker – Kleine Suite

Franz Schreker

Franz Schreker
Kleine Suite

Entstehungsjahr: 1928
Instrumentierung: für Kammerorchester
Komponist: Franz Schreker
Besetzung: 1 2 2 2 - 2 1 2 1 - Pk, Schl(6), Hf, Cel, Klav, Sax, Str
Besetzung Details:
Flöte (+Picc)
Oboe
Englischhorn
Klarinette in A (+Kl(B))
Bassklarinette in B
Altsaxophon in Es (+Tsax(C))
Fagott
Kontrafagott
1. Horn in F
2. Horn in F
Trompete in C
1. Posaune
2. Posaune
Basstuba
Pauken
Schlagzeug(5)
Röhrenglocken
Harfe
Celesta
Klavier
Violine I
Violine II
Viola
Violoncello
Kontrabass
Inhaltsverzeichnis:
Introduction
Canon
Fughette
Intermezzo
Capriccio
Finale
Dauer: 20′
Widmung: Dem Breslauer Rundfunk gewidmet
 
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  • Schreker Franz

  • Kleine Suite





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Hörbeispiel

Kleine Suite

Uraufführung

Ort: Breslau / Deutschland
Datum: 17.01.1929
Orchester: Funkorchester Breslau
Dirigent: Franz Schreker

Werkeinführung

Im Jahr 1927 erteilte das Deutsche Radio einer Reihe von Komponisten den Auftrag, Werke speziell für das Radio zu schreiben. Das erste Werk in dieser Serie war Schrekers Kleine Suite, das in Form einer gesamtdeutschen Radioausstrahlung uraufgeführt wurde. Das Werk wurde für Kammerorchester geschrieben und entstand bereits unter Berücksichtung der durch den Einsatz von Mikrophonen auferlegten Einschränkungen. Die Kleine Suite ist ein faszinierendes Destilat Schreker'schen Stils, wie man ihn von seinem Vorspiel zu einem Drama kennt. Walther Gmeindl schreibt 1928 über Schrekers späten Orchesterstil, dieser "ist nicht mehr Vielfarbigkeit der Linien durch Verdoppelung in den einzelnen Gruppen, sondern Holz. Streicher, Blech in gesonderten Linien einander scharf entgegengestellt." Und dennoch ist Schrekers Gefühl für ausgewogene Klangformen ständig präsent, wie in der bezaubernden Kombination der B-Klarinette und des Tenorsaxophons über ein Harfen-Ostinato zu Beginn des Intermezzos - eine geschickte Neuinterpretation der verführerischen ersten Takte seines Vorspiel zu einem Drama.

In der Kleinen Suite finden wir diese spitzen, linearen Eigenschaften wieder, wie sie bereits zum Teil in der Pantomime Der Geburtstag der Infantin im Jahre 1908 und in der Kammersymphonie von 1916 angedeutet waren. Die sechs Sätze der Suite - Präludium, Marcia, Canon, Fughetta, Intermezzo, Capriccio - geben sich oft kontrapunktisch und klanglich neoklassisch, aber ihr lebhafter Esprit und schräges Pathos zeugen von echtem Schreker.

Pressestimmen

„...man lernt den großen Kolorislen, den Meister charakteristischer Klangmischungen unter neuen Gesichtspunkten betrachten. Aber man spürt keinen Bruch in seiner Entwicklung, sondern erkennt, daß seine romantische Empfindungskraft sich auf die Gebote der Zeit gestürzt hat. Was er schuf, ist technische, konstruktive Musik, die doch nicht dem Intellekt entspringt, sondern seiner seelischen Erregbarkeit, die immer im Zentrum einer Bewegung pulsieren muß."

Breslauer Neueste Nachrichten

„Alles geistvoll, witzig, technisch glänzend gekonnt, voller Spannung wandelnd auf den Pfaden moderner Harmonieführung."

Kölner Lokalanzeiger

„Angenehm wirkt die Durchsichtigkeit des ganzen Werkes. Klare Melodien, kein zuviel irgendwo; alles bezwingende Notwendigkeit."

Aachener Anzeiger

Partitur - Kleine Suite

Kleine Suite
  • für Kammerorchester
  • Ausgabeart: Partitur

Partitur - Kleine Suite

Kleine Suite
  • für Kammerorchester
  • Ausgabeart: Partitur

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