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Universal Edition - Friedrich Cerha – Phantasiestück in C.s Manier

Friedrich Cerha

Friedrich Cerha
Phantasiestück in C.s Manier

Entstehungsjahr: 1989/1999
Instrumentierung: für Violoncello und Orchester
Komponist: Friedrich Cerha
Solo: Violoncello
Besetzung: 1 1 2 1 - 2 1 1 0 - Schl(2), Org, Ssax, Str(8 8 6 4 2) oder (1 1 1 1 1)
Besetzung Details:
Flöte (+Picc)
Oboe
1. Klarinette in A
2. Klarinette in A
Sopransaxophon in B
Fagott
1. Horn in F
2. Horn in F
Trompete in C
Posaune
1. Schlagzeug (Vibraphon, Tempelblock)
2. Schlagzeug (Röhrenglocken, Claves, Becken a 2)
Orgel
Violine I(8)
Violine II(8)
Viola(6)
Violoncello(4)
Kontrabass(2) oder Violine I(1)
Violine II(1)
Viola(1)
Violoncello(1)
Kontrabass(1)
Bemerkungen: Radierungen von Jacques Callot
Dauer: 12′
Widmung: (auf dem Schiff zu singen)

[für Heinrich Schiff]
 
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  • Cerha Friedrich

  • Phantasiestück in C.s Manier





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Hörbeispiel

Phantasiestück in C.s Manier

Uraufführung

Ort: Konzerthaus, Großer Saal Wien / Österreich
Datum: 24.11.1989
Orchester: Radio Sinfonie Orchester Kattowitz
Dirigent: Friedrich Cerha
Hauptsolisten: Heinrich Schiff, vlc

Werkeinführung

"Ich könnte auf die Anregungen zu polymetrischen Bildungen hinweisen, die ich aus afrikanischer Musik erhalten habe, zu heterophonen Bildungen aus der arabischen Musik, auf Gestalten, die durch die Rhythmen der Papuas am Sepik in Neuguinea inspiriert sind; ich könnte von meinen Schwierigkeiten mit dem Solokonzert berichten, dessen Form ich hier sorgfältig gemieden habe, von dem Magisch-Gespenstischen, das sich von den Radierungen Jacques Callots (1592 - 1635) über den Dichter E. Th. A. Hoffmann, der darauf Bezug nimmt, bis in meine musikalischen Manieren hinzieht....

Der Untertitel des Stücks 'auf dem Schiff zu singen' weist darauf hin, daß mein Phantasiestück über Anregung des mit mir befreundeten Cellisten Heinrich Schiff entstanden und ihm gewidmet ist."

Pressestimmen

"He has a severe, professorial exterior, but a warm charismatic nature is easily discernible in a work like his Phantasiestück in C's Manier.... It is a teasing piece, in more elaborate textures than the Spinner piece, but still evocatively beautiful ones."

Barry Millington, The Times, 22. April 1993

"The cellist unfolds long lines above undulating orchestral figures, while Cerha's mastery of instrumental texture creates numerous striking sounds. Mixing winds, percussion and organ beneath the solo cello Cerha evokes the fantasy aura of the title. Isserlis went to the poetic heart of the score exploring the ethereal and briefly frantic gestures with tender and dramatic authority."

Donald Rosenberg, The Plain Dealer, 21 October 1994

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