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Universal Edition - Friedrich Cerha – Sinfonien

Friedrich Cerha

Friedrich Cerha
Sinfonien

Entstehungsjahr: 1964
Instrumentierung: für Bläser und Pauken
Komponist: Friedrich Cerha
Besetzung: 4 4 4 4 - 6 4 4 2 - Pk(4)
Besetzung Details:
1. Flöte (+Picc)
2. Flöte (+Picc)
3. Flöte (+Picc)
4. Flöte (+Picc)
1. Oboe
2. Oboe
3. Oboe
Englischhorn
1. Klarinette in A
2. Klarinette in A
3. Klarinette in A (+Bkl(B))
1. Fagott
2. Fagott
3. Fagott (+Kfg)
1. Horn in F
2. Horn in F
3. Horn in F
4. Horn in F
5. Horn in F
6. Horn in F
1. Trompete in C
2. Trompete in C
3. Trompete in C
4. Trompete in C
1. Posaune
2. Posaune
3. Posaune
4. Posaune
1. Tuba
2. Tuba
Pauken (4)
Dauer: 10′
 
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  • Cerha Friedrich

  • Sinfonien





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Hörbeispiel

Sinfonien

Uraufführung

Ort: Baden-Baden / Deutschland
Datum: 27.11.1970
Orchester: SWR RSO Stuttgart
Dirigent: Ernest Bour

Werkeinführung

Sinfonien sind das erste größere Werk, das nach den "Spiegeln" konzipiert wurde und enthalten in gewissem Sinne eine Reaktion auf diese. War in den "Spiegeln" vor allem der weiche, kaum merkliche Übergang von einem Klangstadium zum anderen kultiviert worden, die Form daher in einigen der Stücke rund, bogenförmig,  so ist in den Sinfonien alles blockhaft, plastisch gestaltet;  alle Ereignisse treten marcato auf;  jeder Eintritt soll gehört werden. Mit den Sinfonien beginnt meine radikale Abwendung von der Klangsensation. Auf alle Verfremdungen wird verzichtet. Schlaginstrumente - außer Pauken - werden ausgespart. Sogar crescendo und decrescendo schließt die blockhafte Gestaltung aus.

Die scharfe Begrenzung der Möglichkeiten durch eine beherrschende Grundidee ist eine "Spiegel III" und den Sinfonien gemeinsame, ideologische Konzeption, wenn auch in antipodischer Gestalt ausgeformt. Die beiden Stücke unterscheiden sich dadurch von Werken wie "Spiegel II", in dem mein Interesse dem Problem prozeßhaft-progressiver Gestaltung galt, das auch in der Gesamtanlage der "Spiegel" wirksam ist: Im Gesamtplan des Werkes ist ein Widerspiel von Kontinuität und komplexen, nicht linearen Vorgängen festzustellen. Biologischen Organisationsformen vergleichbare, Heterogenes in einen Formablauf integrierende Stücke wie Exercises" (1962-68) oder meine sehr unideologische "Langegger Nachtmusik I" (1969) setzen diese Tendenzen fort und kennzeichnen meine gegenwärtigen formalen Interessen.

Friedrich Cerha

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