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Universal Edition - Gian Francesco Malipiero

Gian Francesco Malipiero
 

Gian Francesco Malipiero
18.03.1882—01.08.1973

Der Komponist

Geboren am 18. März 1882 in Venedig in einer Musikerfamilie (sein Großvater Francesco und sein Neffe Riccardo waren Komponisten, sein Vater Luigi war Pianist und Dirigent), studierte Malipiero kurz am Wiener Konservatorium (1898–1899), nahm Unterricht in Kontrapunkt bei Marco Enrico Bossi am Liceo Musicale in Venedig (1899–1902), war Assistent von Wagnerschüler Smareglia, ein Kontakt, der sich als besonders wichtig für den jungen Komponisten erweisen sollte, und besuchte die Klassen Max Bruchs in Berlin (1908).

Wichtige Erlebnisse, die seine musikalische Entwicklung dauerhaft prägten: die Begegnung mit der frühen italienischen Musik (Monteverdi, Frescobaldi, Merulo u.a.) und ...

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Zur Musik

Malipiero, mit Igor Strawinsky gleichaltrig, besitzt wie sein großer Generationsgenosse die geistige Kraft, Elemente vergangener Stile in ein gegenwärtiges Idiom umzuformen.

Die Impulse für seine künstlerische Haltung im allgemeinen, für die Einzelzüge seiner sehr persönlichen und charakteristischen Handschrift im besonderen wachsen aus der bewußten Opposition gegen die deutsche und italienische Überlieferung des 19. Jahr­hun­derts. Die thematische Arbeit der deutschen Sinfonik läuft seiner Ansicht nach dem italienischen Geist zuwider; in der Tradition von Bellini, Donizetti und Verdi sieht er einen Irrweg. Seine Leitsterne heißen Monteverdi, Domenico Scarlatti und ...

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