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Universal Edition - Johannes Maria Staud – One Movement and Five Miniatures

Johannes Maria Staud

Johannes Maria Staud
One Movement and Five Miniatures

Entstehungsjahr: 2006-2007/2009
Fassung: Neufassung 2009
Instrumentierung: für Cembalo, Live-Elektronik und Ensemble
Komponist: Johannes Maria Staud
Solo: Cembalo; Live-Elektronik
Besetzung: 1 1 1 1 - 1 1 1 0 - Schl, Vl, Va, Vc, Kb
Besetzung Details:
Ensemble 1: Violine
Viola
Oboe (+Eh)
Fagott (+Kfg)
Ensemble 2: Horn in F
Trompete in C
Posaune
Schlagzeug
Ensemble 3: Flöte (+Picc)
Klarinette in B (+Bkl(B))
Violoncello
Kontrabass
Auftraggeber: Die komplett revidierte Neufassung ist eine Kompositionsauftrag des Klangforum Wien anlässlich des Jubiläums: 25 Jahre Klangforum
Commissioned by Birmingham Contemporary Music Group with financial assistance from Arts Council England West Midlands through BCMG's Sound Investment scheme.
Dauer: 16′
Widmung: für Jackie and Stephen Newbould
und meine Freunde vom Klangforum
Herzlichen Dank an Michael Acker, ohne dessen Hilfe dieses Stück in dieser Form nicht erscheinen würde.
 
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  • Staud Johannes Maria

  • One Movement and Five Miniatures





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Hörbeispiel

One Movement and Five Miniatures

Uraufführung

Ort: Helmut List-Halle Graz / Österreich
Datum: 09.10.2009
Orchester: Klangforum Wien
Dirigent: Rolf Gupta
Hauptsolisten: Florian Müller, harpsichord; Peter Böhm, Elektronik
Bemerkungen: world premiere of the new version

Werkeinführung

Die Herausforderung, das „Alte Musik“ - Instrument Cembalo in Beziehung mit dem “Neue Musik ”- Instrument Computer zu setzen, war der Ausgangspunkt für dieses Werk. Im Laufe der Arbeit wurde klar, dass es dabei nicht um gegenseitiges Abgrenzen, sondern um symbiotisches Verschmelzen beider Sphären in eine neue, unabhängige Klangwelt ging. Das in drei Gruppen halbkreisförmig vor dem verstärkten Cembalo gruppierte und von vier Lautsprechern eingerahmte zwölfköpfige Ensemble hat dabei einen wesentlichen Anteil und kann, je nach musikalischer Situation, Hintergrundfolie, Impulsgeber oder Dialogpartner sein. 

Die spezifischen Qualitäten und Charakteristika des Cembalos („two skeletons copulating on a tin roof“) bestimmen nachhaltig die elektronischen und instrumentalen Interaktionen, wie wiederum die Möglichkeiten der Live-Elektronik und des räumlich verteilten Ensembles Einfluss auf die Art haben, wie das Cembalo behandelt wird. Die Elektronik wird nur durch das live gespielte Cembalo gespeist und ausgelöst und verzichtet völlig auf voraufgenommenes Material.

Die sechs Großabschnitte, deren jeweilige Anfänge durch schnittartige Veränderungen der Hörlandschaften stets erkennbar bleiben, gehen attacca ineinander über. Trotz der Vielfalt der musikalischen Situationen wurde auf satzübergreifende Entwicklungslinien und eine abschnittsübergreifende dramaturgische Gestaltung Wert gelegt. 

Johannes Maria Staud

2 Ensembles, die dieses Werk spielten:

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