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Universal Edition - Johannes Ockeghem – Ut heremita solus

Johannes Ockeghem

Johannes Ockeghem
Ut heremita solus

Bearbeitungsdatum: 1969
Instrumentierung: für Kammerensemble
Komponist: Johannes Ockeghem
Bearbeiter: Sir Harrison Birtwistle
Besetzung: Fl, Ssax od. Kl, Glsp, Klav, Va(1), Vc(1)
Besetzung Details:
Flöte (+Picc
Afl(G))
Sopransaxophon in B oder Klarinette in B (+Bkl(B))
Glockenspiel
Klavier
Viola
Violoncello
Dauer: 7′
 
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  • Ockeghem Johannes | Bearb.: Sir Harrison Birtwistle

  • Ut heremita solus





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Uraufführung

Ort: Purcell Room London / Großbritannien
Datum: 12.06.1969
Orchester: Pierrot Players
Dirigent: Harrison Birtwistle

Werkeinführung

Dieses Werk Birtwistles aus dem Jahre 1969 ist eine Bearbeitung der ursprünglich vierstimmigen Motette des Johannes Ockeghem (ca.1425-1495). Die Gattung der Motette, deren Wurzeln bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen (ihre Blütezeit liegt zwischen 1250 und 1400), war im 15. und 16. Jahrhundert die beliebteste Form mehrstimmiger Musik neben der Messe. Ihre Geschichte ist die eines beständigen Wandels – zwischen geistlicher und weltlicher Funktion, vokaler und instrumentaler Ausführung, lateinischer und volkssprachlicher Textierung – und es soll hier daher nur auf jene Eigenarten der Motette hingewiesen werden, die für die gegenständliche Komposition relevant sind.

Birtwistles eigene Deutung des Stückes ist hierbei interessant: „Der Text ('wie ein Einsiedler warte ich allein bis meine Wandlung kommt') ist in der Musik durch die Trennung des Tenors von den freien oberen und unteren Stimmen symbolisiert. Die Wandlung, auf die der Einsamkeit suchende Tenor wartet, besteht aus einem Wechsel des Hexachords und auch aus einer rhythmischen Diminuition in der zweiten Hälfte des Stückes.“ Birtwistles eher behutsame Bearbeitung, die sich im wesentlichen auf Klangfarbe, Dynamik und Akzentuierung beschränkt, lässt das Typische der Vorlage unbeeinträchtigt: den modalen Charakter des Tonmaterials, die Klarheit der Zusammenklänge, die einfachen Zahlenverhältnisse im Metrischen, die Verschränkung der Stimmen ineinander und vor allem den Gegensatz zwischen dem in langen Notenwerten stehenden Tenor und den ihn umspielenden anderen Stimmen.

Christian Lackner

 

Partitur – Ut heremita solus

Für junge Spieler - wenn auch nicht ausschließlich für diese - könnte die Bearbeitung der vierstimmigen, Jan Ockeghem zugeschriebenen Motette von besonderem Interesse sein.

  • für Flöte (Piccolo, Altflöte), Klarinette (B), Glockenspiel, Viola, Violoncello
  • Ausgabeart: Partitur
  • UE15366
  • ISBN: 978-3-7024-4705-2
  • ISMN: 979-0-008-02463-4
EUR 34,95

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