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Richard Filz
Vocal Percussion - Drums 'n' Voice
Vocal Percussion - Latin
Vocal Percussion - Beatboxing/ Techno (only in German)

for vocal-, instrumental- and percussion ensemble
 
 
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Many cultures outside the Western classical tradition use vocal mnemonics, both in teaching and in performance. Vocal Percussion 2: Latin is a book of practical exercises dedicated to such vocalisation – here the focus is the sounds of percussion instruments from the Latin-American musical tradition.

This book concentrates on Brazilian an Afro-Cuban percussion instruments, and the vocal imitation of their sounds. Track 2 of the accompanying CD usefully demonstrates a variety of Brazilian Percussion Instruments (ie, surdo, agogo bells, tamborim) and Track 3 Afro-Caribbean instruments (ie, claves, maracas, bongos and cowbell). A series of warm-up exercises follows, which involves vocalising percussive sounds and syllables in crotchet, quaver and semiquaver patterns. This ranges from the fairly simple (doo gi doo gi doo) to the more tongue twisting (tsi ki ta tsi ki ta). Following this warm-up, there is a more detailed vocal tour of the percussion instruments introduced earlier. A brief description of each instrument is given in the book (function in ensemble, way it is played, etc.) and the CD contains a brief taster of a typical Latin rhythm played by the instrument. A vocal imitation of the instrumental sound is then heard, which the learner is required to copy in a call-and-response style. Some of these exercises are reasonably straightforward such as the guiro mambo rhythm (steady quavers, to ee ta ka to ee ta ka), but others require a little more concentration, such as the syncopated samba rhythm of the agogo bells (din goo gi goon di gi di goon gi goon di gi).

To imitate the Caizeta (woodblock) sound, ‘mouth- drumming’ is required – ie, tapping your hand on your cheek while forming an ‘O’ shape with your mouth. This is one example of a surprisingly effective imitation of the percussion instrument in question – once I had mastered re-adjusting the shape of my mouth to create the different ‘woodblock’ pitches, I found myself mouth-drumming for the rest of the day (watch out for sore cheeks though!).

The latter half of the book contains a series of upbeat arrangements of samba, bossa nova, cha cha, mambo and calypso, testing your ability to use vocalised rhythms within a piece. For each Latin piece there is a given ‘ensemble’ of percussive sounds, which are introduced on the CD one part at a time. This gradual accumulation of sounds is useful as it allows each vocal percussionist the opportunity to see exactly how their part fits in with all of the ‘instrument’ – vital for any percussion ensemble. Once this has been accomplished, a melodic and harmonic arrangement of the piece is given, to which vocal percussion sounds can accompany.

Exploiting the ability to use the body as an instrument can be a useful exercise in losing inhibitions. Vocal Percussion: Latin is a worthwhile teaching resource, both for developing an understanding of how rhythm can be reproduced orally and for learning about specific group of percussion instruments. It also provides some good idea for choir warm-up exercises

(The Singer, 6-7/03)

 

Der a-cappella-Gesang in kleinen solistisch besetzten Gruppen ist „in“. Dies mag die Absicht eines „gedruckten“ Workshops für die rhythmische Begleitung durch das Mundschlagzeug rechtfertigen. Body-Percussion als Pendant und Vorläufer ist ja längst eine selbstverständliche Disziplin in den unterschiedlichsten Pädagogischen Betätigungsfeldern.
Würde nun der Mensch in seiner individuellen Entwicklung nicht durch Scham und gesellschaftliche Normen behindert, wäre vielleicht die Motorik der Sprechwerkzeuge ein Leben lang aktiv und eine Quelle fantasievoller musikalisch-rhythmischer Inspiration.
Da Sprache aber sehr früh schon einseitig zu reiner Signalfunktion hin dimensioniert wird, müssen eigentlich angeborene Fähigkeiten durch methodische Hilfe teilweise mühsam wieder neu erlernt werden. Der Gewinn ist für die musikalische Kompetenz von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Richard Filz als praktizierender Schlagzeuger, Perkussionist und Komponist hat mit seinen beiden Bänden ein kurz gefasstes Kompendium vorgelegt, das in einem knapp gehaltenen theoretischen Einführungsteil Motivation schafft, die eigene Stimme perkussiv zum Klingen zu bringen. Bildet im ersten Band das Schlagzeug-Set die Grundlage für die vokale Imitation, so kommen im zweiten Band diverse Perkussionsinstrumente hauptsächlich aus der brasilianischen und afro-kubanischen Tradition hinzu. Stilistisch werden im ersten Band Rock, Funk, Blues Rock, Shuffle, Hip Hop und Swing abgehandelt, im zweiten Band wird durch Latin-Stilistik am Beispiel von Samba, Bossa Nova, Cha Cha, Mambo und Calypso das Repertoire ergänzt. Der jeweils umfangreichere Teil beider Bände bietet vokal-perkussive Kompositionen, um das Gelernte konkret anzuwenden. Den beigefügten CDs kommt große Bedeutung zu, da hier die einzelnen Instrumente klanglich vorgestellt werden und unmittelbar darauf eine spontane vokale Imitation erfolgen soll. Komplette Arrangements werden dann als Hintergrund für Trainingseinheiten angefügt und bieten außerdem die Möglichkeit des intensiven Einhörens in Kolorit, Tempo und Feeling.
Form dem Anspruch eines „geschriebenen“ Workshops gerecht und eignen sich in der Tat gut zum Selbststudium. Die Anregungen können vielen Chorleitern Mut machen, ihr Repertoire zu erweitern, aber auch die Improvisationsbereitschaft und Spontaneität ihres Chors zu entwickeln, was sich positiv auf alles Gesungene auswirken dürfte. Und ebenfalls der Instrumentalunterricht, der Unterricht im Ensemble und der Schulunterricht im Klassenverband kann in rhythmischer und formaler Hinsicht von diesen „Etüden“ profitieren, denn vor allem wird der „innere“ Puls und die metrische Stabilität gefördert, Grundlage jeden kompetenten Musizierens.

(Üben & Musizieren, 4-5/03)

 

...“doon-ts-ka-ts-ka-doon-ga-doo-ka“... dies ist kein Funkspruch von Alpha Centauri, sondern eine Silbensprache, die mit phonetischen Mitteln einzelne Klänge des Drumsets übersetzt. Diese lautmalerische Kunstsprache dient dem Verinnerlichen von Sounds, aber auch dem Vokalisieren von Schlagzeugrhythmen und Fill-ins. Die vom Autor Richard Filz in seinem Lehrbuch genutzte Methode ist sicherlich kein Novum, denn jeder Drummer kennt seine eigenen vokal-artistischen Werke am besten, wenn er versucht sich Grooves oder Fill-ins vorzustellen und dabei seinen Stimmbändern die tollsten Geräusche entlockt, was von den Unbeteiligten in der Regel durch mitleidbekundende Blicke kommentiert wird.
Nun – diese Vocal Percussion Methode dient als Unterstützung beim Lernen des Schlagzeugspiels. Insofern bietet der Autor (Schlagzeuger, Komponist, Percussionist, Geräuschkünstler, Percussion-Studium am Konservatorium in Wien,...) neben der Silbensprache gleichzeitig die amtliche Notation an. Das für den Schlagzeuganfänger konzipierte Buch ist ganz klar praxisorientiert und beginnt auch nicht mit seitenlangen „Stick Control“-Übungen, sondern startet nach einer knappen Einführung zum Kennenlernen unmittelbar mit dem ersten Drumgroove. Der Schüler wird also von vorneherein gefordert und kann sich parallel zum Buch der beiliegenden Arbeits-CD widmen, die als „dritte Dimension“ (neben Notation und Lautschrift) ein wichtiges Potenzial der Lernhilfe bietet.
Im Verlauf des 50seitigen Buchs werden Basic-Rhythmen vermittelt, die in den Sparten Rock, Shuffle, Hip Hop und Swing chronologisch aufbauen und den Schwierigkeitsgrad allmählich nach oben schrauben. Zu allen Grooves und themenspezifischen Variationen gibt es abschließende Zusammenfassungen und die Möglichkeit, eine eigene Deutung der Silbensprache vorzunehmen. Ein weiteres Kapitel befasst sich mit reinen Vocal Percussion Charts, die mehrstimmig verteilt werden und mittels Airdrumming – Luftgitarre jetzt mit Drumsticks – witzig dargestellt werden können (da muss man auch mal über seinen Schatten springen können). Somit sei auch der unterhaltende Aspekt des Buchs erwähnt, was vielleicht nicht immer auf Gegenliebe stößt, aber durchaus probiert werden sollte und dem jungen Schüler hilft, rhythmische Zusammenhänge besser zu erkennen.
„Drums ’n’ Voice 1“ bildet den Auftakt weiterer Publikationen zum Thema Vocal Percussion. Es sei hier aber klargestellt, dass auch das Hilfsmittel des Vocalisierens keinen Lehrer ersetzt, der individuelle Hilfestellung geben kann, zumal dieser Band 1 schon erhebliche Anforderungen an den Schüler stellt.

(Sticks, 1/03)

 

„Can’t sing, can’t play“ – diese Erfahrung hat wohl jeder Musiker schon gemacht. Umso erfreulicher ist es, dass es nun eine „Schlagzeugschule zum Singen“ gibt: „Vocal Percussion – Drums and Voice 1“ (...). Aufgemacht wie eine herkömmliche Schlagzeugschule wird zuerst das Drumset sowohl optisch als auch akustisch (CD liegt bei) vorgestellt und die entsprechenden Silben eingeführt und eingeübt. Jetzt kann es auch schon los gehen mit den ersten Grooves und Fills: „doon – ts – ka – ts – doon – doon – ka – ts (...). Da alle Übungen auf der CD sowohl auf einem echten Drumset vorgespielt als auch überzeugend vorgesungen werden, dürfte die Umsetzung auch blutigen Anfängern leicht fallen und auch motorisch weniger Begabte schnell das erste „Sing-Along“ erreichen lassen. Die erste Hälfte des Buches beschäftigt sich mit den gängigsten Stilistiken von Rock bis Swing, wobei jedes Kapitel mit einem „Sing-Along“ abgerundet wird. Im zweiten Teil finden sich Übungen zum Thema Timing sowie Anregungen für die Vocal-Percussion Arbeit mit größeren Gruppen. Abgeschlossen wird der erste Band mit zwei vierstimmigen Arrangements für Vocal-Percussionensemble. Wie der Autor in seiner Einleitung selbst vorschlägt, ist dieses sinnvolle Heft in vielen musikpädagogischen Zusammenhängen zu gebrauchen. Vocalensembles, die ihren Stücken einen authentischen Schlagzeugpart beifügen möchten, werden ebenso davon profitieren wie der Schlagzeugschüler, der seine instrumentenspezifische Klangvorstellung verbessern möchte. Auch für den Gruppenunterricht oder Schulmusikunterricht bietet „Vocal Percussion“ viel inspirierendes Material, das auch ohne materielle und musikalische Voraussetzungen schnell umgesetzt werden kann. Zu erwähnen sei noch die sowohl klanglich als auch musikalisch sehr gute Qualität der beiliegenden CD: Neben dem sparsamen Einsatz von „richtigen“ Instrumenten steht auch bei der Begleitung zu den „Sing-Alongs“ die Stimme im Vordergrund. Ein sehr empfehlenswertes Heft, das neugierig macht auf die Folgebände! (Band 2: Latin, afro-karibische und brasilianische Rhythmen, Band 3: Rhythmus Training)“

(Percussion-Creativ - Newsletter 5/02)

 

„Das selbst gesteckte Ziel des Schlagzeugers, Perkussionisten, Komponisten und Autors Filz ist es, Übungskonzepte zum Erlernen von rhythmischen, formalen und allgemeinen essentiellen Fähigkeiten vorzustellen, die direkt in Play-Along- oder Ensemblestücken musikalisch umgesetzt werden. (...) In jedem Heft dieser mehrteiligen Reihe (...) steht übrigens auch das Training essentieller Fähigkeiten im Mittelpunkt, hier heißt es „Tempo halten – Entwicklung einer inneren Uhr“. Diese Fähigkeiten sind instrumentenunabhängig und für jeden Musiker wichtig – Vocal Percussion ist deshalb für jede Art von Musik- und Instrumental- oder Gesangsunterricht einsetzbar. Mit dieser Reihe wird der außergewöhnliche musikalische Bereich der Vocal Percussion dem Leser, Perkussionisten, Sänger, Schüler, Lehrer oder Quereinsteiger systematisch und kurzweilig aufgeschlüsselt.“

(Jazzzeitung ,11/02)

Weitere Infos zum Autor unter: http://www.filz.at

 
   
   

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