Gioachino Rossini: La Cenerentola

(Bearbeiter: Alexander Krampe)

  • für Soli und Ensemble
  • Fassung für Kinder
  • 1 1 1 1 - 1 0 0 0 - Akk, Mba, Vl(2), Va, Vc, Kb
  • Dauer: 65’
  • Instrumentierungsdetails:
    Flöte (+Picc)
    Oboe
    Klarinette in B (+Kl(A))
    Fagott
    Horn in F
    Akkordeon
    Marimbaphon
    1. Violine
    2. Violine
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
  • Rollen: Clorinda, Sopran Tisbe, Sopran Cenerentola, Mezzosopran Ramiro, Tenor Dandini, Bariton Donna Magnifica, Bariton Alidoro, Bass
  • Komponist: Gioachino Rossini
  • Librettist: Jacopo Ferretti
  • Bearbeiter: Alexander Krampe
  • Textbearbeiter: Ulrich PeterTanja LelgemannLucio Gregoretti
  • Commission: Auftragswerk des Salzburger Festspielfonds

Werkeinführung

Alexander Krampe über die Kinderfassung von La Cenerentola:

Nicht einmal fünf Wochen waren bis zur geplanten Premiere am 25. Januar 1817 noch Zeit, als Rossini mit seinem Librettisten nach einem guten Abendessen beschloss, eine Oper nach der Märchenerzählung Cinderella oder der kleine gläserne Pantoffel von Charles Perrault zu schreiben. Unbestritten ist das Märchen eine der schönsten und eingängigsten Geschichten der Weltliteratur.

Auf der Suche nach einer passenden Gattin für den Prinzen Ramiro hat sich Alidoro, des Prinzen weiser Ratgeber, als Bettler verkleidet. Im Hause der Donna Magnifica wird er von den zwei eitlen Töchtern hartherzig abgewiesen. Nur die Magd Angelina (Cenerentola) gibt ihm zu Essen. Zum Prinzen zurückgekehrt sagt Alidoro, dass er in diesem Haus die passende Braut finden würde, mit einem Herz aus purem Gold.

Der kluge Prinz überlegt sich nun eine kleine List: um sich das Ganze in Ruhe ansehen zu können, tauscht er mit seinem Kammerdiener Dandini die Rollen. Derart verkleidet trifft Ramiro schon bei seinem ersten Besuch auf Angelina und schließt sie sofort in sein Herz. Nun erscheint „Prinz Dandini“ und flirtet, was das Zeug hält mit den beiden offiziellen Töchtern. Familie Magnifica soll zum Ball ins Schloss kommen, da werde man die rechte Tochter zum Heiraten schon herausfinden. Magnifica und ihre Töchter putzen sich für den Ball heraus. Und der armen Cenerentola verbieten sie entschieden, sich auf dem Ball sehen zu lassen. Sie hat ja nicht einmal ein Kleid.

Alles kommt, wie es kommen soll und muss, am Ende bekommt der Prinz seine Cenerentola. Die Kinderfassung hat sich gegenüber dem Original nur eine kleine Korrektur erlaubt: Der gläserne Pantoffel, der einzig auf den hübschen Fuß von Cenerentola passt, musste unbedingt wieder hinein ins Stück. Den hatten Meister Rossini und sein Librettist einst gegen einen schnöden Armreif ersetzt.

Wie mit der Geschichte, so ist es auch mit Rossinis La Cenerentola: Kein Ohr kann sich ihr verschließen. Die 12-köpfige Orchesterbesetzung, einschließlich Akkordeon und Marimbaphon, gibt die originale Vorlage in schillernden Farben und mit gehörigem Temperament wieder.

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Uraufführung

Ort:
Große Universitätsaula, Salzburg (AT)
Datum:
26.07.2014
Orchester:
salzburg orchester solisten
Dirigent:
Maxime Pascal
Hauptsolisten:
Young Singers Project

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