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Alfredo Casella: Italia

  • Rhapsodie (1909)
  • für großes Orchester
  • 3 3 4 4 - 4 3 3 1 - Pk, Schl(5), Hf(2), Str
  • Dauer: 19’
  • Instrumentierungsdetails:
    1. Flöte
    2. Flöte
    3. Flöte (+Picc)
    1. Oboe (+Eh)
    2. Oboe
    3. Oboe
    kleine Klarinette in D
    1. Klarinette in B (+Kl(A))
    2. Klarinette in B (+Kl(A))
    Bassklarinette in A
    1. Fagott
    2. Fagott
    3. Fagott
    Kontrafagott
    1. Horn in F
    2. Horn in F
    3. Horn in F
    4. Horn in F
    1. Trompete in C
    2. Trompete in C
    3. Trompete in C
    1. Posaune
    2. Posaune
    3. Posaune
    Tuba
    Pauken
    1. Schlagzeug
    2. Schlagzeug
    3. Schlagzeug
    4. Schlagzeug
    5. Schlagzeug
    1. Harfe
    2. Harfe
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
  • Komponist: Alfredo Casella
  • Widmung: Herrn Leon Jehin gewidmet

Werkeinführung

In dieser Komposition wollte Alfredo Casella das sizilianische und neapolitanische Leben musikalisch versinnbildlichen, ohne sich jedoch ein Programm setzen zu wollen; das erste, wie es sich tragisch, abergläubisch, leidenschaftlich unter der schrecklichen Sonnenglut oder in der Hölle der Schwefelgruben abspielt, das zweite in seiner ganzen Ausgelassenheit und Sorglosigkeit, in seinem frenetischen Freudentaumel inmitten des Golfes von Neapel.

Das Stück beginnt mit einem wilden Fluch eines Liebhabers gegen seine Geliebte, daran schließt sich ein Klagelied der unglücklichen Zolfatai während ihrer Arbeit in den Schwefelgruben an, wie von ferne klingt eine Karfreitagshymne hinein. Sie wird von einer Weise abgelöst, die die Frauen im Matrosenviertel von Trapani singen, wenn sie die Taue auf die Marmorblöcke schlagen. Der zweite Teil sind neapolitanische Volkslieder, wobei das berühmte Faniculi-Fanicula dominiert.

Hörbeispiele

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Uraufführung

Ort:
Salle Gaveau, Paris (FR)
Datum:
23.04.1910
Dirigent:
Alfredo Casella

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