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Anton Webern: 3 Gesänge

  • aus „Viae inviae“ von Hildegard Jone (1934)
  • für Gesang und Klavier
  • Dauer: 6’
  • Solisten:
    Gesang
  • Instrumentierungsdetails:
    Klavier
  • Komponist: Anton Webern
  • Textdichter: Hildegard Jone
  • Inhaltsverzeichnis:
    Das dunkle Herz, das in sich lauscht
    Es stürzt aus Höhen Frische
    Herr Jesus mein
  • Widmung: der Dichterin zugeeignet

Werkeinführung

1926 hatte Webern die Dichterin und Malerin Hildegard Jone kennengelernt, die der Ideenwelt des österreichischen Philosophen Ferdinand Ebner, eines Jugendfreundes von Josef Matthias Hauer, nahestand. Webern war von ihrer Person und ihrem Werk so nachhaltig beeindruckt, dass er ab 1933/34, den Jahren, in denen die Lieder op. 23 und 25 entstanden, ausschließlich ihre Texte – gedanklich stark belastete, naturmystische Lyrik – vertonte. Die in ihrer Abfolge langsam – rasch – langsam tryptichonartigen Lieder op. 23 sind primär von der Singstimme her konzipiert. Ihre großbogige Melodieführung steht in starkem Kontrast zu den gleichzeitig entstandenen Instrumentalwerken. Der Klavierpart, von kleingliedriger Motivik und von Pausen durchsetzt, „begleitet“, hält sich jedenfalls immer im Hintergrund. Das mittlere rasche Lied, das sich zu „operndramatischer motivischer Gestik“ (Kolneder) erhebt, wird umrahmt von zwei ruhigeren Gesängen von tiefer Religiosität und von einer bei Webern bisher nicht anzutreffenden Zuversicht („Und, ewig Schlafende, auch euch erwartet Tag“).

Manfred Angerer

Hörbeispiele

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