Arnold Schönberg: Die glückliche Hand

  • Drama mit Musik (1908/1913)
  • 5 4 6 4 - 5 4 7 1 - Pk, Schl, Hf, Cel, Trgl, Str
  • Dauer: 20’
  • Instrumentierungsdetails:
    kleine Flöte (+4. Fl)
    1. Flöte
    2. Flöte
    3. Flöte (+2. Picc)
    1. Oboe
    2. Oboe
    3. Oboe
    Englischhorn
    Klarinette in in D
    1. Klarinette in B
    2. Klarinette in B
    3. Klarinette in B
    Bassklarinette in B
    1. Fagott
    2. Fagott
    3. Fagott
    Kontrafagott
    1. Horn in F
    2. Horn in F
    3. Horn in F
    4. Horn in F
    1. Trompete in B
    2. Trompete in B
    3. Trompete in B
    1. Posaune
    2. Posaune
    3. Posaune
    4. Posaune
    Basstuba
    Pauken
    Schlagzeug
    Celesta
    Harfe
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
    Musik hinter der Szene: kleine Flöte
    Klarinette in in Es
    Horn in F
    Trompete in B
    1. Posaune
    2. Posaune
    3. Posaune
    Triangel (+Bck)
  • Chor: SATB
  • Rollen: Ein Mann, Bariton / Eine Frau, Ein Herr: stumme Rollen
  • Komponist: Arnold Schönberg
  • Librettist: Arnold Schönberg
  • Original-Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: Michel Ancey

Werkeinführung

Schönbergs „Drama mit Musik in einem Akt“ wurde am 14. Oktober 1924 in der Wiener Volksoper uraufgeführt, obgleich die Komposition schon wesentlich früher entstanden war. Den Text hatte Schönberg bereits 1911 im Merker als seine erste vollendete und gesondert publizierte Dichtung veröffentlicht. Er war im Anschluss an die Komposition der Erwartung, zwischen September 1909 und Juni 1910, entstanden. Schönberg hatte zur selben Zeit zwar auch mit den Entwürfen für die Musik begonnen, aber – bei einem Werk von zwanzig Minuten Dauer durchaus ungewöhnlich – erst Ende 1913, wie es in einem Brief an Franz Schreker heißt, an sein Werk „die letzte glückliche Hand angelegt“. Egon Wellesz kennzeichnete die Komposition einmal als ein beispielhaftes Werk des musikalischen Expressionismus’, was er insbesondere mit der Übernahme von „Strindbergs Stationentechnik als Dramenform des Einzelnen, dessen Weg durch eine entfremdete Welt er anstelle zwischenmenschlicher Handlungen zu gestalten sucht“, begründete. Und tatsächlich lassen sich in der Typisierung der Charaktere und in der Statik der formalen Anlage Einflüsse vor allem aus Ein Traumspiel, aber ebenso aus Der Vater oder dem ersten Teil von Nach Damaskus verfolgen.

Matthias Schmidt (c) Arnold Schönberg Center

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