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Arnold Schönberg: Lied der Waldtaube

  • aus "Gurre-Lieder" (1900-1911)
  • für mittlere Stimme und Orchester
  • 8 5 7 5 - 10 4 7 1 - Pk, Schl, Hf(4), Btrp(Es), Str
  • Dauer: 13’
  • Instrumentierungsdetails:
    1. kleine Flöte
    2. kleine Flöte
    3. kleine Flöte
    4. kleine Flöte
    1. Flöte
    2. Flöte
    3. Flöte
    4. Flöte
    1. Oboe
    2. Oboe
    3. Oboe
    1. Englischhorn
    2. Englischhorn
    1. Klarinette in Es
    2. Klarinette in Es
    1. Klarinette in A (+ Kl.(B))
    2. Klarinette in A (+ Kl.(B))
    3. Klarinette in A (+ Kl.(B))
    1. Bassklarinette in A (+ Bkl.(B))
    2. Bassklarinette in A (+ Bkl.(B))
    1. Fagott
    2. Fagott
    3. Fagott
    1. Kontrafagott
    2. Kontrafagott
    1. Horn in F
    2. Horn in F
    3. Horn in F
    4. Horn in F
    5. Horn in F
    6. Horn in F
    7. Horn in F
    8. Horn in F
    9. Horn in F
    10. Horn in F
    1. Trompete in F
    2. Trompete in F
    3. Trompete in F
    4. Trompete in F
    Basstrompete in Es
    Altposaune
    1. Tenorposaune
    2. Tenorposaune
    3. Tenorposaune
    4. Tenorposaune
    Bassposaune in Es
    Kontrabassposaune
    Basstuba
    Pauken
    Schlagzeug
    1. Harfe
    2. Harfe
    3. Harfe
    4. Harfe
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
  • Komponist: Arnold Schönberg
  • Klavierauszug: Alban Berg
  • Übersetzer: Robert Franz Arnold
  • Inhaltsverzeichnis:
    Schönberg Arnold: Lied der Waldtaube

Werkeinführung

Das Lied der Waldtaube beschließt den ersten Teil der Gurre-Lieder, welche auf Basis des Zyklus „Gurresange” des dänischen Dichters Jens Peter Jacobsen zwischen 1900 und 1911 entstanden. Das Thema dieses ersten Teils ist die Liebesgeschichte von König Waldemar und Tove. Die Waldtaube berichtet im Balladenton von Toves tragischem Ende durch die eifersüchtige Königin Helwig; es heißt „Helwigs Falke war's, der grausam Gurres Taube zerriss!”.

Als Strukturgeber für das Stück und als Träger einer weiteren semantischen Schicht dienen Erinnerungsmotive aus den neun vorangegangenen Liedern des ersten Gurre-Lieder teils. Durch die Bearbeitung für Kammerorchester erscheinen sie von ihrem Sinnzusammenhang gelöst, wodurch der Fokus auf die motivische Arbeit der Variation und Kombination gelenkt wird. Die kurzen, prägnanten Motive verweben sich mit dem liedhaften Element der symmetrischen Taktgruppierungen. Formal erreicht Schönberg so eine Anlehnung an die Sonatenform, in die strophenähnliche Komplexe – eingeleitet von der wiederkehrenden Refrainmelodie „Weit flog ich, Klage sucht’ ich“ – integriert sind.

Stefanie Rauch © Arnold Schönberg Center

Lesen Sie den vollen Text auf der Website des Arnold Schönberg Centers.

 

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