Arvo Pärt: Credo

  • für Klavier, gemischten Chor und Orchester
  • 4 2 3 4 - 4 4 3 1 - Pk, Schl(5), Str
  • Dauer: 12’
  • Solisten:
    Klavier
  • Instrumentierungsdetails:
    1. kleine Flöte
    2. kleine Flöte
    1. Flöte
    2. Flöte
    1. Oboe
    2. Oboe
    1. Klarinette in B
    2. Klarinette in B
    1. Bassklarinette in B
    2. Bassklarinette in B
    1. Fagott
    2. Fagott
    1. Kontrafagott
    2. Kontrafagott
    1. Horn in F
    2. Horn in F
    3. Horn in F
    4. Horn in F
    1. Trompete in B
    2. Trompete in B
    3. Trompete in B
    4. Trompete in B
    1. Posaune
    2. Posaune
    3. Posaune
    Tuba
    Pauken
    Schlagzeug(5)
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
  • Chor: SATB
  • Komponist: Arvo Pärt
  • Inhaltsverzeichnis:
    Credo für Klavier, gemischten Chor und Orchester
Web Cover

Gedruckte Kaufausgabe

Arvo Pärt: Credo für gemischten Chor (SATB), Klavier und Orchester | UE33033

  • Ausgabeart: Chorpartitur
  • Sprachen: Lateinisch
  • Format: 21.0 × 29.7 cm
  • ISBN: 978-3-7024-3231-7
  • ISMN: 979-0-008-07828-6
€14.95
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Beschreibung

"Credo" entstand 1968 an einem entscheidenden Punkt in Pärts Entwicklung, als er seine seriellen Kompositionsverfahren zugunsren der schönen, religiös geprägten Strenge aufgab, die ihn berühmt machte. Das Stück ist insofern immer noch provokativ, als hier ein musikalisches System durch ein anderes verdrängt wird. Zur Zeit der Uraufführung war es allerdings auch eine politische Provokation, denn sein Bekenntnis zum Christentum wurde als Angriff auf das kommunistische Regime in Estland betrachtet. Arvo Pärt sagt über sein Werk: "Der Kerngedanke des Christentums >Liebet Eure Feinde< hat mich in den 60er Jahren derart fasziniert, dass aus ihm meine Komposition "Credo" geborenwurde. Das Werk besteht aus zwei musikalisch gegensätzlichen, aufeinander prallenden Welten, einer seriell-aleatorischen und der Bearbeitung eines Präludiums von Bach. Ich wollte mit der einer Kettenreaktion gleichenden unaufhaltsamen Entfaltung des Werkes zeigen, wie das Postulat >Auge um Auge, Zahn um Zahn<, so harmlos es in seinem Anfangsstadium auch erscheinen mag, erst nach und nach sein wahres Gesicht in voller destruktiver Dimension zeigt; eine Entwicklung von Gewalt, die - wie eine Lawine - an ihre eigenen Grenzen stößt. Was wir zunächst als menschliche Gerechtigkeit empfinden, kehrt sich letztendlich in ihr Gegenteil. >Widersteht nicht dem, der böse ist< ... >Liebet Eure Feinde< - etwas Radikaleres und Rätselhafteres als diese Worte Christi, die beinahe die Grenze unserer Vernunft sprengen, gibt es nicht. Und doch…" (Michael Church, Übersetzung: Reinhard Lüthje)

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