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Beat Furrer: ... cold and calm and moving

  • für Flöte, Harfe, Violine, Viola und Violoncello
  • Dauer: 25’
  • Instrumentierungsdetails:
    Flöte
    Harfe
    Violine
    Viola
    Violoncello
  • Komponist: Beat Furrer

Werkeinführung

Zur Komposition cold and calm and moving vermerkt Furrer in assoziativer Reihung: “Vier Anfangszeilen eines Petrarca-Sonetts – Bilder der Erstarrung – werden hörend durchwandert – spiralförmig sich von einem imaginären Zentrum entfernend – Bewegung heißt hier Verschiebung der Perspektiven bzw. kontinuierliche Deformation der Ausgangskonstellationen – wie sich Perspektiven und Lichtverhältnisse für einen ständig schreitenden Betrachter eines Kircheninnenraumes verändern, so verschieben sich rhythmische bzw. harmonische Konstellationen für den Hörer...“


Ungeachtet der schnellen, virtuosen, aggressiven Abschnitte, gespielt in der Regel durch die drei Streicher, hinterlässt das Werk den Eindruck von unendlicher Ruhe und Introspektion. Alle fünf Instrumente spielen äußerst selten zusammen – in diesen Momenten klingen sie wie ein viel größeres Ensemble. Den Grundton gibt die Harfe an, mit ihren langsam und leise repetierten Tönen, zu denen sich die Flöte immer wieder gesellt. Ab und zu spielt die eine oder die andere alleine für sich, während das Streichtrio immer als eine Einheit auftritt. Der Komponist setzt die Instrumente in verschiedenen Kombinationen ein; die Musik mutet hie und da fernöstlich an – sie ist eine sensible, feine Klangzeichnung.

Hörbeispiele

Uraufführung

Ort:
Konzerthaus, Wien (AT)
Datum:
15.10.1992

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