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Ernst Krenek: Der Diktator

  • Tragische Oper in 1 Akt (2 Bildern) (1926)
  • 2 2 2 2 - 1 1 1 0 - Pk, Schl, Str
  • Dauer: 35’
  • Instrumentierungsdetails:
    1. Flöte
    2. Flöte
    1. Oboe
    2. Oboe
    1. Klarinette in B
    2. Klarinette in B
    1. Fagott
    2. Fagott
    Horn in F
    Trompete in C
    Posaune
    Pauken
    Schlagzeug
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
  • Rollen: Der Diktator... Bariton Charlotte ... Sopran Der Offizier ... Tenor Maria ... Sopran vier stumme Rollen
  • Komponist: Ernst Krenek
  • Librettist: Ernst Krenek
  • Anmerkungen: Studienpartitur erhältlich bei Musikproduktion Höflich: www.musikmph.de

Werkeinführung

Die tragische Kurzoper Der Diktator schrieb Ernst Krenek als erstes der drei Stücke, die mit Das geheime Königreich und Schwergewicht heute häufig als Trilogie aufgeführt werden. Er begann nur vier Tage nach dem Abschluss seines Jonny spielt auf mit der Arbeit und beendete diese im August 1926. Thematische Grundlage der Oper ist laut Krenek „eine blutige Mordgeschichte aus dem Privatleben eines zeitgenössischen Diktators.“ Als Vorbild für diesen Diktator galt dem Komponisten der 1922 in Italien zur Macht gekommene Benito Mussolini. „Unter Diktator verstehe ich hier nicht den Exponenten einer bestimmtem politischen Ideologie, sondern einen Typus von Mensch, dessen beherrschende Eigenschaften sich in einer suggestiven Domination über seine Umwelt äußern, darunter auch in politischer Hinsicht, die mich aber in diesem Falle gar nicht interessiert. Dieser Typus, in der Geschichte keineswegs neu, scheint uns heutzutage durch bestimmte Ausprägungen neuerdings nahegelegt zu sein.“, schrieb Ernst Krenek über den Anti-Helden seiner Oper.

Die Handlung der Oper spielt in der Schweiz, wo ein kriegsführender Diktator mit seiner Frau Charlotte auf Erholungsurlaub weilt. Dieser hat ein Auge auf Maria, die hübsche Gattin eines durch eine Kriegsverletzung erblindeten Offiziers, geworfen. Maria beschließt, den Diktator aus Rache an ihrem versehrten Mann zu töten und bedroht ihn mit einem Revolver. Im entscheidenden Moment erliegt sie jedoch dem verführerischen Charme des Diktators und lässt den Revolver fallen. Des Diktators Frau wird heimlich Zeugin der Szene und bedroht ihren Mann aus Eifersucht nun mit der Waffe, die sie an sich genommen hat. Als der Schuss fällt wirft sich die Frau des Offiziers dazwischen und stirbt anstelle des Diktators. Zurück bleibt der nichtsahnende, blinde Offizier, der schreiend nach seiner Frau sucht.

Hörbeispiele

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Pressestimmen

Mit dem gleichen Instinkt für die Forderung des modernen Theaters und des modernen Publikums, der sich schon in Kreneks „Jonny” bekundet und der dieses Stück zum größten Opernerfolg unserer Zeit werden lieg, sind auch diese drei Einakter gearbeitet. (Leipziger Neueste Nachrichten, A. Aber)

… ein ungemein reizvolles Triptychon … zweifellos genial gemacht. (Deutsche Allgemeine Zeitung, W. Schrenk)

Krenek hat sich neuerdings als einer der stärksten Komponisten der jungen Generation erwiesen. (Berliner Börsen-Zeitung)

… verblüffend starke Musik … die das Problem der neuen Oper fast überraschend löst … Alle drei Werke sind von reifster Klarheit der Form und des Ausdrucks. Die Aufnahme durch das Publikum steigerte sich von Werk zu Werk. (Berliner Montagspost)

… echtes Genie schlechthin. (Hamburger 8 Uhr-Blatt)

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