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Georges Lentz: Alkere

  • aus 'Mysterium' ("Caeli enarrant..." 7) (2002-2004)
  • für präpariertes Klavier
  • Instrumentierungsdetails:
    Klavier
  • Komponist: Georges Lentz

Werkeinführung

Alkere entstand zu großen Teilen im November 2002 auf einer Reise ins australische Outback (Landesinnere). Die totale Abgeschiedenheit dieser unendlich weiten, flachen Landschaft, die absolute Stille, und nicht zuletzt ein Sternenhimmel von atemberaubender Leuchtkraft waren die stärksten Eindrücke jener Reise, doch auch der ernüchternde Gedanke: wie klein sind wir doch vor dieser grandiosen Kulisse. Das folgende Erlebnis mag lächerlich klingen, doch schien es mir damals wichtig und wahr: eine große Wolkengruppe, die eines Abends kurz vor Sonnenuntergang am flachen Horizont auftauchte und den Himmel feuerrot-dramatisch erstrahlen ließ, erschien mir - inmitten dieser scheinbar gottverlassenen Landschaft – fast wie eine (göttliche) ‘Vision’ – mag sein, dass die radikale Einsamkeit des Outback mit meinem (ohnehin etwas zum Mystischen neigenden) Kopf ihr Spielchen trieb... Noch in derselben Nacht skizzierte ich (unter freiem Himmel) Alkere (‘Himmel’ in einer der Sprachen der australischen Aborigines). Ich ließ das Stück danach liegen und vervollständigte es erst von Mai bis Juli 2004.    

Georges Lentz

Uraufführung

Ort:
Salzburg (AT)
Datum:
24.08.2004
Hauptsolisten:
Frank Wibaut, pn

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