Alexander Zemlinsky: 6 Gesänge (Bearbeiter: Gösta Neuwirth)

Alexander Zemlinsky 6 Gesänge
6 Gesänge

Alexander Zemlinsky: 6 Gesänge (Bearbeiter: Gösta Neuwirth)

Opus:
op. 13
Kompositionsjahr:
1913/1924
Instrumentierung:
für mittlere Stimme und Kammerorchester
Komponist:
Alexander Zemlinsky
Bearbeiter:
Gösta Neuwirth (1994)
Textdichter:
Maurice Maeterlinck
Solisten:
mittlere Stimme
Instrumentierung:
1 1 1 1 - 1 1 1 1 - Schl (3), Hf, Cel, Akk, Asax (Es), Str (4 4 2 2 1)
Instrumentierungsdetails:
Flöte (+ Picc, Altfl (G))
Oboe (+ Eh)
Klarinette in B (+ Bkl (B))
Altsaxophon in Es (+ Ssax (B), Tsax (B))
Fagott
Horn in F
Trompete in C
Posaune
Basstuba
Schlagzeug (3)
Harfe
Celesta (+ Cembalo)
Akkordeon
Violine I (mind. 4)
Violine II (mind. 4)
Viola (mind. 2)
Violoncello (mind. 2)
Kontrabass (mind. 1)
Inhaltsverzeichnis:
Die drei Schwestern
Die Mädchen mit den verbundenen Augen
Lied der Jungfrau
Als ihr Geliebter schied
Und kehrt er einst heim
Sie kam zum Schloss gegangen
Dauer:
16’
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Hörbeispiele

6 Gesänge
00:00

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Werkeinführung

Die sechs Gesänge nach Gedichten von Maurice Maeterlinck, komponiert als Klavierlieder 1910 und 1913, orchestriert 1924, manifestieren Liedkunst in ihrer höchsten Ausprägung. Der Gesangspart ist gekennzeichnet durch Sensibilität und Schlichtheit, eingebettet in ein Gewebe sinnlicher Instrumentalstimmen, wobei Alexander Zemlinsky den Liedern eine Einleitung voranstellte, die in der Klavierfassung fehlt. Die drei Schwestern mit den güldnen Kronen, die sterben wollen, die Mädchen mit den verbundenen Augen, die ihr Schicksal zu finden trachten und die anderen weiblichen Figuren im Zyklus beschwören die Gemälde Gustav Klimts herauf.

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