Arvo Pärt: Adam's Passion

Arvo Pärt Adam's Passion
Adam's Passion

Arvo Pärt: Adam's Passion

Kompositionsjahr:
2015
Untertitel:
eine Produktion von Robert Wilson basierend auf "Adam's Lament", "Tabula Rasa", "Miserere" und "Sequentia"
Komponist:
Arvo Pärt
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Werkeinführung

Theatermagier Robert Wilson würdigt Arvo Pärt mit einer Musik- und Theater-Produktion, die im Mai 2015 in Tallinn erstmals gezeigt wird. Die Produktion umfasst ein Kammerorchester, einen Chor, 5 Gesangssolisten, Schauspieler und eine Gruppe lokaler Schauspielstudenten. Arvo Pärt hat für dieses Projekt drei wichtige Werke aus seinem Schaffen ausgewählt: die zwei Chorwerke Adam‘s Lament und Miserere und das Doppelkonzert für 2 Violinen Tabula rasa. Hinzu kommt Sequentia, ein neues Werk, das Pärt speziell für diese Produktion komponiert hat. Die einzigartige Zusammenarbeit der beiden großen Künstler ist ein Ereignis von internationaler Bedeutung.

Parallel dazu entsteht eine Fernsehdokumentation.

Kommende Aufführungen

27 Mär

Adam's Passion

Konzerthaus Berlin, Berlin (DE)

28 Mär

Adam's Passion

Konzerthaus Berlin, Berlin (DE)

29 Mär

Adam's Passion

Konzerthaus Berlin, Berlin (DE)

Uraufführung

Ort:
Tallinn
Datum:
12.05.2015
Orchester:
Tallinn Chamber Orchestra
Dirigent:
Tõnu Kaljuste

Pressestimmen

Meditativ, elegisch, gewaltige Bilder, Raum und Licht. Für Kenner der Musik des estnischen Komponisten Arvo Pärt und des amerikanischen Regisseurs Robert Wilson sind das Adjektive, die einfach passen. […] Standing ovations am Ende für Pärt und Wilson, ebenso wie für das ganze Team. Von vielen Zuschauern hört man den Kommentar, man könne das ganze Stück gleich nochmal sehen. (Zenaida des Aubris, Opernnetz, 15.05.2015)

Pärts Musik entfaltet jedenfalls - ungeachtet jeder Optik - auch hier weiterhin ihre ungebrochene meditative Kraft und nachhaltige Faszination. Hier vollbringt [Tönu Kaljuste] gemeinsam mit dem Eesti Kontsert Orchester und dem Eesti Kammerkoor – und mithilfe der hervorragenden Akustik dieser heruntergekommenen Industriekathedrale, dieses riesigen U-Boot-Grabes – erneut Großartiges. (Robert Quitta, Der Standard, 13.05.2015)

Insgesamt betrachtet muss das Miteinander-Experiment von Pärt und Wilson trotz einiger szenischer Sonderbarkeiten als geglückt bezeichnet werden. Nicht nur der Jubel und die „standing ovations” der fast tausend Zuhörer/Zuschauer für diese Großtat beweisen es. (Ursula Wiegand, Online Merker, 12.05.2015)

Am Ende geht es auf, weil Wilson sich vor Pärt verneigt, die Bilder noch ruhiger hält als gewohnt. Mit dieser Langsamkeit schafft er einen Raum für die Musik, die wesentlich aus der Stille kommt, sich nicht vordrängt, sondern in Kontemplation über ihre Texte verharrt. (Michael Stallknecht, Süddeutsche Zeitung, 14.05.2015)

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