Daniel Schnyder: Piano Concerto

Daniel Schnyder Piano Concerto
Piano Concerto

Daniel Schnyder: Piano Concerto

Kompositionsjahr:
1993
Instrumentierung:
für Klavier und Streichorchester
Komponist:
Daniel Schnyder
Solisten:
Klavier
Commission:
Comissioned by Frau Baronin von Schumacher
Widmung:
dedicated to the pianist Roland Raphael
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Hörbeispiele

Piano Concerto
00:00

Werkeinführung

Der Untertitel Parallel Times bezieht sich auf die polyrhythmischen und polymetrischen Eigenheiten der Komposition. Das Stück wechselt ständig zwischen einer Drei- und einer Zweiteilung der Zeit und ihren jeweiligen Kombinationen.

Der erste Satz Time Gate setzt sich mit den vorhin genannten Juxtapositionen und Überlagerungen auseinander. Die Rhythmik ist dabei modern, die Taktstriche vielfach nur Hilfsmittel und nicht musikreflektierend.

Der zweite Satz Procession besteht aus einem Kanon, der sich in verschiedenen Tempi entwickelt. Es entsteht der Eindruck eines feierlichen Umzuges, bei dem Menschen in verschiedenen Tempi hinterher schreiten.

Der dritte Satz ist beeinflusst von McCoy Tyner, einem der einflussreichsten Jazzmusiker der Musikgeschichte. Tempus fugit hat eine afrikanische und eine europäische Musikkomponente, die sich überlagern.

Das Stück ist tonal, atonal und modal zugleich und reflektiert ganzheitlich die Musikeinflüsse des späten 20. Jahrhunderts. Das erfordert einen Solisten und einen Dirigenten mit breitem stilistischem Interesse und Verständnis und ich würde es eher als futuristisches Werk bezeichnen.

Daniel Schnyder

Sonderausgaben

Piano Concerto

Daniel Schnyder: Piano Concerto

Solostimme(n)
für Klavier und Streichorchester

Uraufführung

Ort:
Bern
Datum:
26.11.1992
Orchester:
Berner SO
Dirigent:
Andreas Delfs

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