David Fennessy: Caruso (Gold is the sweat of the sun)

David Fennessy Caruso (Gold is the sweat of the sun)
Caruso (Gold is the sweat of the sun)

David Fennessy: Caruso (Gold is the sweat of the sun)

Kompositionsjahr:
2012/2018
Instrumentierung:
für E-Gitarristen und Computer Performer
Komponist:
David Fennessy
Instrumentierungsdetails:
Elektro-Gitarre/Bariton-Elektro-Gitarre (auch Autoharp)
Computer Performer (auch Guiros)
Commission:
First version commissioned by Stichting Ensemble Klang with funds provided by the Arts Council of Ireland. This work was premiered at Muziekgebouw Amsterdam, Netherlands on 12th of December 2012 by Ensemble Klang. This new version was premiered at Sonica, Glasgow on 7th of November 2015 by David Fennessy (guitars) and Peter Dowling (laptop).
Dauer:
23’
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Hörbeispiele

Caruso (Gold is the sweat of the sun)
00:00

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Werkeinführung

Während der mit Problemen belasteten Arbeiten zu Fitzcarraldo (1982), einem Film über einen Kautschuk-Baron der danach strebt, ein Opernhaus in den Tiefen des Peruanischen Dschungels zu bauen, führte der deutsche Filmemacher Werner Herzog lebhafte und schockierende Tagebücher, die er Jahre später unter dem Titel Eroberung des Nutzlosen veröffentlichte. Ich habe eine Art Besessenheit für diese surrealen Tagebücher entwickelt und damit begonnen, eine Serie von Werken zu komponieren, die sich auf die unterschiedlichen Themen der Tagebücher stützt.

Dieses Stück, Caruso (Gold is the sweat of the sun), handelt von ausschlaggebendem dem Bild, beziehungsweise dem Traum, der Herzog dazu inspirierte, den Film überhaupt zu machen. Er schreibt:

[es] hatte sich in mir eine Vision festgekrallt, das Bild von einem großen Dampfschiff über einen Berg – das Schiff unter Dampf sich aus eigener Kraft einen steilen Hang im Dschungel hinaufwindend, und über einer Natur, die die Wehleidigen und die Starken gleichermaßen vernichtet, die Stimme Carusos, die allen Schmerz und alles Schreien der Tiere aus dem Urwald zum Verstummen bringt und den Gesang der Vögel verlöscht.

Das Stück ist für vier Sampler und elektrische Gitarre komponiert. Die Musik der Sampler setzt sich beinahe komplett aus kurzen Ausschnitten von Grammofonaufnahmen, die Caruso zwischen 1903 und 1908 gemacht hat, zusammen. Mit Fortschreiten des Stückes wird die Gitarre von einem ‚Chor’ von Carusos umhüllt, deren Einfluss abwechselnd obsessiv, heilend, erdrückend und sie letztendlich verstummen lässt.

David Fennessy

Uraufführung

Ort:
Muziekgebouw, Amsterdam (NL)
Datum:
12.12.2012
Orchester:
Ensemble Klang

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