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Richard Wagner: Die Walküre

(Bearbeiter: Eberhard Kloke)

  • Erster Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen" (1856/2018)
  • für mittelgroßes Orchester
  • 2 2 3 2 - 4 2 4 0 - Pk, Schl(2), Hf, Cel, Str
  • Dauer: 300’
  • Instrumentierungsdetails:
    1. Flöte (+Picc)
    2. Flöte (+Picc
    Afl(G))
    1. Oboe (+Eh)
    2. Oboe (+Eh
    Hph ad lib.)
    1. Klarinette in B, A
    2. Klarinette in B, A (+Bkl(B)
    Kl(Es))
    3. Klarinette in B (+Bkl(B)
    KbKl(B) ad lib.)
    1. Fagott
    2. Fagott (+Kfg)
    1. Horn (+Wgtb in B)
    2. Horn (+Wgtb in B)
    3. Horn (+Wgtb in F)
    4. Horn (+Wgtb in F)
    1. Trompete
    2. Trompete
    1. Tenorbassposaune (+Btrp in C ad lib.)
    2. Tenorbassposaune
    3. Tenorbassposaune (+Kbpos ad lib)
    4. Tenorbassposaune (+Cimbasso
    Kbpos ad lib.)
    Pauken
    Schlagzeug (2 Spieler
    Xylorimba ad lib., Glockenspiel, Triangel, Becken, Tamtam, Rührtrommel, Gran Cassa)
    Celesta
    Harfe
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
    Bühnenmusik (Stierhorn, Donnermaschine)
  • Rollen: Sieglinde, Sopran Brünnhilde, Sopran Helmwige, Sopran Gerhilde, Sopran Fricka (auch Waltraute), Mezzosopran Waltraute (auch Fricka), Mezzosopran Rossweiße, Mezzosopran Grimgerde, Alt Schwertleite, Alt Siegmund, Tenor Wotan, Bariton (hoher Bass) Hunding, Bass
  • Komponist: Richard Wagner
  • Bearbeiter: Eberhard Kloke

Werkeinführung

Die Besetzung der Transkription ist auf die Stärke eines mittelgroßen Orchesters ausgerichtet. Im Zuge der Bearbeitung wurden die Klangfarben des Orchesters durch Ausdifferenzierung innerhalb des historisch vorgegebenen Spektrums und durch Einführung neuer Instrumente erweitert und „modernisiert“. Es wurde sowohl eine Erweiterung als auch Verdichtung des Klanges angestrebt, zumal die Ring-typischen Instrumente wie Wagnertuba, Basstrompete und Kontrabassposaune selbstverständlich beibehalten wurden. Den neu eingeführten Instrumenten Altflöte, Heckelphon, Kontrabassklarinette, Kontrafagott und Cimbasso (als Bindeglied zu Tuben und Posaunen) wird besondere Bedeutung als zusätzliche dramatisch-psychologische Klangträger zuteil.

Zentrales Anliegen für eine neue Transkription von Wagners Walküre für 11 Soli (incl. Doppelrollen) und 60 Instrumentalisten/Innen war also, sowohl eine aufführungspraktische Alternative – bei grundsätzlicher Beibehaltung der Wagnerschen Partitur – als auch eine neue Klangausrichtung für das Werk herzustellen. Und dies zielte ausdrücklich nicht nur auf die Absicht und Methode, das Wagner-Orchester zu verkleinern, um dieses Werk auch für mittlere und kleinere Bühnen sinnfällig spielfähig zu machen.

Bei der vorgenommenen Transkription geht es um eine nicht geringfügige Veränderung des Klangbildes und damit der Klangstruktur innerhalb des Orchesters mit Folgen für die Balance zwischen Bühne und Orchester.

Es sei immer wieder darauf hingewiesen, dass Die Walküre nicht für einen verdeckten Orchesterklang (siehe Bayreuths „mystischen Abgrund“) konzipiert wurde, vielmehr für konventionelle Opernhäuser mit offenem Orchestergraben. Seit Erfindung der Mikrofonie (und damit der Klangträger resp. unbegrenzter digitaler Analyse-, Bearbeitungs- und Speichermöglichkeit) scheint mir, dass der indirekte Klang, die indirekte Beschallung obsolet geworden zu sein scheint.

Was heute vielmehr im Zentrum des aufmerksamen Hörens steht, sind die Wahrnehmung von raffinierten Klangfarben des Orchesters durch eine ausdifferenzierte Instrumentation sowie eine ausgewogene Balance zwischen Bühne und Orchester, die das Drama sinnfällig und für heutige Ohren und Augen rezipierbar machen sollen.

Die Besetzung im Einzelnen: auf die konkrete Stimmfachbezeichnung wurde verzichtet, da mit dieser Bearbeitung das Werk auch mit leichteren Stimmen, nicht speziell auf hochdramatisch bezogene Fächer tradierter Art, besetzt werden kann.

Besetzung Walküre
Sieglinde: Sopran
Brünnhilde: Sopran
Fricka (Waltraute*): Mezzosopran
Siegmund: Tenor
Wotan: Bass-Bariton
Hunding: Bass
Sechs Walküren: Helmwige, Gerhilde: Sopran
Waltraute (Fricka*), Rossweiße:  Mezzosopran
Grimgerde, Schwertleite: Alt
* Diese Rollen können gegebenenfalls von einer Person übernommen werden.

Orchester-Besetzung: min. 57, max. 65 Instrumentalisten/Innen

Eberhard Kloke


Eine Broschüre mit detaillierten Informationen zur Bearbeitung und Besetzung (Besetzungsüberschneidungen und Doppelbesetzungsoptionen) ist bei Universal Edition erhältlich: promotion@universaledition.com

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