Edvard Grieg

Edvard Grieg Biographie

Edvard Grieg

geboren am 15. Juni 1843 in Bergen, Norwegen

gestorben am 4. September 1907 in Bergen, Norwegen

Von seiner Mutter, einer bekannten Pianistin und Klavierlehrerin, erhielt Edvard mit 6 Jahren Musikunterricht am Klavier. Drei Jahre später begann er mit ersten Kompositionsstudien, von denen uns bis heute viele erhalten sind.

Dem norwegischen Geiger und Komponisten Ole Bull, der das Talent des jungen Edvard erkannte, ist zu verdanken, dass Grieg in den Jahren 1858–1862 das Konservatorium in Leipzig besuchen konnte. Die Studienzeit brachte Grieg nicht nur Erfolge mit einem Streichquartett und mehreren Klavierstücken ein: Im Frühjahr 1860 erkrankte Grieg an einem schweren Lungenleiden, ein Lungenflügel wird sogar irreversibel beschädigt. Seine Mutter Gesine machte sich 1860 auf den Weg nach Leipzig, um ihren kranken Sohn zu pflegen und ihn nach Bergen zurückzuholen. 1862 ging Grieg gegen den Rat seines Arztes zurück nach Leipzig, um sein Studium abzuschließen.

1863 reiste Grieg nach Kopenhagen, wo er die kommenden drei Jahre blieb. Hier traf er seine Cousine Nina – er hatte sie seit seiner Kindheit nicht mehr gesehen – die er 1867 in Kopenhagen gegen den Widerstand der Eltern wie auch der künftigen Schwiegereltern heiratete. Weitere Reisen ließen ihn in vielen großen Konzertsälen Europas auftreten und waren der Grund für regen Kontakte mit anderen Komponisten seiner Zeit. Obwohl Johannes Brahms und Peter Tschaikowsky die Musik des jeweils anderen nicht besonders schätzten, gelang es Grieg, mit beiden ein aufrichtiges Verhältnis aufzubauen und zu pflegen.

Edvard Griegs größte Bedeutung als Komponist liegt abgesehen von der Peer-Gynt-Suite, seinem bekanntesten Orchesterwerk, in der Klavier- und Kammermusik. Er schrieb nur eine Symphonie (c-Moll), auf deren Deckblatt er allerdings vermerkte „darf nie aufgeführt werden“, seine zweite Symphonie Im Frühjahr blieb ein Fragment. Grieg versuchte Elemente der skandinavischen Volksmusik und Klänge seiner Heimat in seine Kompositionen zu integrieren.

Während seiner letzten Jahre war Grieg fast ununterbrochen auf Reisen, verbunden mit der Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik, wie dem Opernschaffen von Richard Strauss und Alexander Zemlinsky und den Symphonien Gustav Mahlers.

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