Egon Wellesz: Epigramme

Egon Wellesz Epigramme
Epigramme

Egon Wellesz: Epigramme

Opus:
op.17
Kompositionsjahr:
1914
Instrumentierung:
für Klavier
Komponist:
Egon Wellesz
Inhaltsverzeichnis:
Danse
Capriccio
Vision
Nocturno
Elégie fantastique
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Hörbeispiele

Epigramme
00:00

Werkeinführung

Eine weitere Gruppe von Klavierstücken erscheint als Opus 17 unter dem Titel Epigramme. Für die Komposition von Danse, durchgehend im 3/4-Takt, dem Capriccio, der kurzen Vision, dem Nocturno und der Elegie Fantastique wurden die Gesetze der Tonalität außer Kraft gesetzt, der Rahmen weiter gesteckt.

Sabine Franz

Wellesz komponiert nicht Psychoanalyse; er überantwortet – wie er zu dieser Zeit feststellt –  die Musik nicht der Ausdeutung seelischer Komplikationen. Man spürt sein Suchen nach der großen Fläche, der zuliebe er allem Zerfasernden bewusst ausweicht. Die Gestik seiner Musik wird immer eindringlicher: man hat geradezu das Bedürfnis, einen menschlichen Körper diese Musik ausdeuten zu sehen. Auch Wellesz spürt das. Organisch ergibt sich der erste Schritt in Richtung des Balletts.

Robert Schollum

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für Klavier

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