Ferenc Farkas: Der Wunderschrank

Ferenc Farkas Der Wunderschrank
Der Wunderschrank

Ferenc Farkas: Der Wunderschrank

Kompositionsjahr:
1938-1942/1984
Untertitel:
Komische Oper in 2 Akten (5 Bildern)
Version:
Kammerfassung
Komponist:
Ferenc Farkas
Textdichter:
Gyula Kunszery
Übersetzer:
Karlheinz Gutheim
Rollen:
Suleika, Sopran Hassan, Tenor Der Kadi, Baßbariton Der Großwesir, Bariton Der Mufti, Baß Der Tischlermeister, Tenor 3 Odalisken: Sopran, Mezzosopran, Alt
Instrumentierung:
1 1 1 1 - 2 1 1 0, StrQuint
Instrumentierungsdetails:
Flöte
Oboe
Klarinette in B
Fagott
1. Horn in F
2. Horn in F
Trompete in C
Posaune
1. Violine
2. Violine
Viola
Violoncello
Kontrabass
Scenery:
5
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Werkeinführung

Suleikas Mann Hassan hat sich mit einem Scheich geprügelt und ist dafür eingesperrt worden. Die sich einsam fühlende junge Frau läuft zum Kadi, zum Großwesir und zum Mufti. Jeder verspricht ihr die Befreiung Hassans, wenn sie ihn dafür am Abend empfängt. Suleika willigt ein. Sie überredet den Schreinermeister, sofort einen viertürigen Schrank anzufertigen, indem sie auch ihm ein Schäferstündchen in Aussicht stellt. Der Kadi ist der erste, der Suleika am Abend aufsucht. Bevor sie seinem Drängen nachzugeben verspricht, erzwingt sie Hassans Begnadigung. Es klopft – für den Kadi gibt es nur einen Ausweg: den Schrank.

Großwesir und Mufti erscheinen gemeinsam und erleiden beim Auftauchen des Schreinermeisters das gleiche Schicksal  wie der Kadi. Mit einer List gelingt es Suleika, den Schreiner in das vierte Abteil zu befördern. Dann eilt sie weg, um Hassan zu befreien. Inzwischen werden die jammernden Eingesperrten von den Nachbarn entdeckt…

Aus dem Programmheft der Uraufführung am Opernhaus Zürich


„Ich habe zwei Weltkriege, einige Revolutionen und Konterrevolutionen miterlebt. Ich möchte das Publikum nicht schockieren, denn ich wurde in meinem Leben genug schockiert. Ich möchte Freude bereiten, so wie das Komponieren mir Freude bereitet. Diese Freude möchte ich dem Zuhörer übermitteln”

Ferenc Farkas

Uraufführung

Ort:
Zürich
Datum:
03.12.1984
Dirigent:
Thomas Blum

Pressestimmen

„Die seit fünf Jahren nicht gespielte Oper von Ferenc Farkas Der Wunderschrank, wurde neu aufgeführt. Dies ist unbestritten die beste ungarische komische Oper, prickelnd, geistreich, bühnenmäßig…]”

György Ligeti, Februar 1950

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