Friedrich Cerha: Baal-Gesänge

Friedrich Cerha Baal-Gesänge
Baal-Gesänge

Friedrich Cerha: Baal-Gesänge

Kompositionsjahr:
1981
Instrumentierung:
für Bariton und Orchester
Komponist:
Friedrich Cerha
Textdichter:
Bertolt Brecht
Solisten:
Bariton
Instrumentierung:
2 3 2 3 - 4 3 4 1 - Pk, Schl(6), Hf, Akk, E-Org, Sax(2), Git, Str
Instrumentierungsdetails:
1. Flöte (+Picc)
2. Flöte (+Picc)
1. Oboe
2. Oboe
Englischhorn
1. Klarinette in A
2. Klarinette in A (+Kl(Es))
3. Klarinette in A (+Bkl(B))
Sopransaxophon in B (+Asax(Es))
Altsaxophon in Es (+Tsax(B))
1. Fagott
2. Fagott
3. Fagott (+Kfg)
1. Horn in F
2. Horn in F
3. Horn in F
4. Horn in F
1. Trompete in C (+FlgHr)
2. Trompete in C
3. Trompete in C
1. Posaune (+Thr(B))
2. Posaune
3. Posaune
4. Posaune
Tuba
Pauken
1. Schlagzeug (2 Spieler): Vibraphon, kleine Trommel, 2 Congas, tiefer Tempelblock, kleine Herdenglocke (Metallblock), Glaspapier (auch Pauken)
2. Schlagzeug (1 Spieler): 2 Bongos, 4 Tomtoms (4. Tomtom: Standtomtom, die übrigen etwa in Terzen aufwärts zu den Bongos überleitend, insgesamt nicht zu tief und dunkel), Hihat, 1 Paar Marschbecken, 2 kleinere Kuhglocken (Terzabstand), Glockenspiel, Maracas (auch Pauken)
3. Schlagzeug (1 Spieler): großes Tam-Tam (zusammen mit 4), großes chinesisches Becken, hängend, 3 türkische Becken, hängend (klein, mittel, groß), Sizzlebecken, 2 Buckelgongs, große Trommel (etwas heller als 4), Bassdrum mit Fußmaschine, Timbales, Rute (auf den Corpus der großen Trommel schlagen), Claves, Tomtom (tief)
4. Schlagzeug (2 Spieler): große Trommel (dunkler als 3), 2 Tam-Tams (1 mittel, 2 groß, zusammen mit 3), Röhrenglocken, Holzblock, Maracas
Harfe
Gitarre
Akkordeon
Elektro-Orgel
Violine I
Violine II
Viola
Violoncello
Kontrabass
Dauer:
52’
Widmung:
Für Theo Adam, den ersten Baal, in Bewunderung und Dankbarkeit.
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Hörbeispiele

Baal-Gesänge
00:00

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

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Uraufführung

Ort:
Hamburg
Datum:
22.01.1982
Orchester:
NDR SO
Dirigent:
Friedrich Cerha

Pressestimmen

Die Uraufführung seiner „Baal- Gesänge” (beileibe kein Digest der Brecht-Oper) war ein aufwühlendes sinfonisches Ereignis, das, mit den zusätzlichen Baal-Texten und den ungeheueren Zwischenspielen, einen der bedeutendsten Zyklen hören ließ, die seit Mahlers „Lied von der Erde” versucht wurden. Getreu dem Brecht-Motto, dass ein paar Schritte zurückgehen müsse, wer den großen Sprung machen will, ist Cerha nochmals der Sprung über den eigenen Schatten geglückt

Die Welt, 22.01.1982

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