Georg Friedrich Haas: 3 Liebesgedichte

Georg Friedrich Haas 3 Liebesgedichte
3 Liebesgedichte

Georg Friedrich Haas: 3 Liebesgedichte

Kompositionsjahr:
2005
Instrumentierung:
für 6 Stimmen (S, MS, A, T, Bar, B)
Komponist:
Georg Friedrich Haas
Textdichter:
August Stramm
Inhaltsverzeichnis:
Blüte
Heimlichkeit
Spiel
Commission:
Auftragskomposition der Klangspuren Schwaz
Dauer:
12’
Widmung:
für Yasuko
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Hörbeispiele

3 Liebesgedichte
00:00

Werkeinführung

In seinen Gedichten verzichtet Stramm weitgehend auf jede Syntax. Er reiht Wort an Wort zu einer vorwiegend klanglich und rhythmisch bedingten, expressiven Abfolge von Substantiven, Adjektiven und Pronomen, wobei es auch zu sprachlichen Neubildungen kommen kann. Wo er grammatikalisch vollständige Sätze bildet, vermitteln diese keine konkreten Inhalte, sondern formulieren frei assoziativ miteinander verbundene Metaphern und Bilder. Vergleichbar mit den etwa zur selben Zeit entstandenen frühen atonalen Kompositionen Anton Weberns finden sich in diesen Gedichten Elemente einer quasi zeitlosen, auch heute noch – fast 100 Jahre nach ihrer Entstehung – andauernden Modernität.

Jörg Drews hat darauf hingewiesen, „... dass in den schroffen Lakonismen, den verblüffenden Wortneubildungen und atemlosen Verkürzungen der Stramm’schen Gedichte, gerade auch seiner Liebesgedichte, Möglichkeiten einer ganz leise und suggestiv angedeuteten Zärtlichkeit liegen;...“.

Die für die 6 MusikerInnen der Neuen Vocalsolisten Stuttgart komponierten Drei Liebesgedichte nach Texten von August Stramm (Blüte, Heimlichkeit, Spiel) sind meiner Frau Yasuko gewidmet

Georg Friedrich Haas

Aus unserem Onlineshop

Uraufführung

Ort:
Fügen
Datum:
18.09.2005

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