Georg Friedrich Haas: flow and friction

Georg Friedrich Haas flow and friction
flow and friction

Georg Friedrich Haas: flow and friction

Kompositionsjahr:
2001
Untertitel:
kleine Studie
Instrumentierung:
für Sechzehnteltonklavier zu 4 Händen
Komponist:
Georg Friedrich Haas
Instrumentierungsdetails:
Spielpartitur
Dauer:
9’
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Werkeinführung

Die Absicht „flow and friction“ für Sechszehnteltonklavier zu komponieren, entstand spontan nach einem Gespräch mit Ernst Flammer.

Das kurze Stück wird durch 2 gegensätzliche Elemente gestaltet:

Einerseits werden schwebungsreiche Zweiklänge zu melodischen, expressiven Gesten montiert. Die feinen Tonhöhenabstufungen des Sechszehnteltonklaviers ermöglichen es, dass die Schwebungen beinahe konstant bleiben: die Intervalle werden allmählich immer enger, je höher die Melodie ansteigt. 

Andrerseits sind innerhalb des Sechszehnteltonsystems verhältnismäßig genaue Annäherungen an die Intervallproportionen der Obertonreihe möglich, die in engen, fast wie ein Glissando wirkenden Sechszehnteltonschritten parallel verschoben werden – scheinbar unendlich fallend. Das Handicap des Instrumentes (der geringe Tonumfang) wird hier zum Mittel der musikalischen Gestaltung: der scheinbar unendlich fallende Obertonakkord wird wie aus einem engen Fenster heraus betrachtet, es sind immer nur allmählich sich verändernde Ausschnitte, die im Vorbeigleiten gehört werden können.

Sonderausgaben

flow and friction

Georg Friedrich Haas: flow and friction

für Sechzehnteltonklavier zu 4 Händen , 9’

flow and friction

Georg Friedrich Haas: flow and friction

für Sechzehnteltonklavier zu 4 Händen , 9’

Uraufführung

Ort:
Heilbronn
Datum:
16.09.2001

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