Georg Friedrich Haas: Natures mortes

Georg Friedrich Haas Natures mortes
Natures mortes

Georg Friedrich Haas: Natures mortes

Kompositionsjahr:
2003
Instrumentierung:
für großes Orchester
Komponist:
Georg Friedrich Haas
Instrumentierung:
3 3 4 3 - 4 3 4 1 - Schl(4), Hf, Akk, Klav, Sax(2), Str(10 8 8 8 6)
Instrumentierungsdetails:
1. Flöte (+Picc)
2. Flöte (+Picc)
3. Flöte (+Picc
Afl(G))
1. Oboe
2. Oboe
3. Oboe (+Eh)
1. Klarinette in B (+Bkl(B))
2. Klarinette in B (+Bkl(B))
3. Klarinette in B (+Kl(Es))
4. Klarinette in B (+KbKl(B))
1. Sopransaxophon in B (+Barsax(Es))
2. Sopransaxophon in B (+Barsax(Es))
1. Fagott
2. Fagott
3. Fagott (+Kfg)
1. Horn in F
2. Horn in F
3. Horn in F
4. Horn in F
1. Trompete in B
2. Trompete in B
3. Trompete in B
1. Posaune
2. Posaune
3. Posaune
4. Posaune
Kontrabasstuba
1. Schlagzeug (Crotales, 2 tiefe Gongs, Pauke, Woodblock, kleine Trommel)
2. Schlagzeug (Crotales, 2 tiefe Gongs, Pauke, Tenortrommel)
3. Schlagzeug (2 Gongs, Pauke, große Trommel)
4. Schlagzeug (tiefer Gong, Pauke, Becken (groß), Basspauke)
Harfe
Klavier
Akkordeon
Violine I(10)
Violine II(8)
Viola(8)
Violoncello(8)
Kontrabass(6)
Commission:
Ein Kompostitionsauftrag des Südwestrundfunks für die Donaueschinger Musiktage 2003.
Dauer:
26’
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Hörbeispiele

Natures mortes
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Natures mortes
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Werkeinführung

Natures mortes entstand 2003 im Auftrag der Donaueschinger Musiktage für das SWR-Sinfonieorchester und für Sylvain Cambreling, die Dauer beträgt ca. 24 Minuten.

Das Stück gliedert sich in drei Abschnitte: Eine quasi melodische, homophone Anfangssituation, wobei die Melodien jeweils in der Höhe beginnen und sich kontinuierlich in die Tiefe bewegen führt zu einem gegenläufigen Prozess eines sich scheinbar unendlich in die Höhe schraubenden 12-tönigen Motivs in parallel geführten Obertonakkorden.

Im Mittelteil pulsiert das Orchester in gleichmäßigen Sechzehnteln, das musikalische Geschehen wird in Rasterpunkte aufgelöst, Ausschnitte aus Obertonakkorden reiben sich mit temperierten und perkussiven Klängen.

Der letzte Abschnitt des Stückes wird von lang ausgehaltenen Obertonakkorden gebildet. Einer Phase der Übereinanderlagerung zweier Obertonakkorde (mit deutlich wahrnehmbaren Schwebungen) folgt jeweils eine Phase, in der ein einzelner Obertonakkord sich ungetrübt entfalten kann. Durch die Abfolge der Klänge entsteht die Illusion ständigen Ansteigens.

Allen drei Abschnitten gemeinsam ist die Verarbeitung von spiralartig sich wiederholenden  Zuständen: die Wiederkehr des Materials wird nicht als Reprise verstanden, sondern als Ausdruck einer beinahe zwanghaften, quasi unvermeidlichen Rückkehr in vergangen geglaubte Zustände.

Georg Friedrich Haas

Sonderausgaben

Natures mortes

Georg Friedrich Haas: Natures mortes

Studienpartitur
für großes Orchester , 26’
Besetzung: 3 3 4 3 - 4 3 4 1 - Schl(4), Hf, Akk, Klav, Sax(2), Str(10 8 8 8 6)

Uraufführung

Ort:
Donaueschingen
Datum:
19.10.2003
Orchester:
SWR-SO Baden-Baden und Freiburg
Dirigent:
Sylvain Cambreling

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