György Kurtág: 4 Capriccios

György Kurtág 4 Capriccios
4 Capriccios

György Kurtág: 4 Capriccios

Opus:
op. 9
Kompositionsjahr:
1970-1971/1997
Instrumentierung:
für Sopran und Kammerorchester
Komponist:
György Kurtág
Textdichter:
István Bálint
Solisten:
Sopran
Instrumentierung:
1 1 1 1 - 1 0 0 0 - Cimb, Hf, Klav, Schl, Str
Instrumentierungsdetails:
Flöte (+Picc.)
Oboe
Klarinette in A
Horn in F
Fagott
Cimbal
Harfe
Klavier (+Cel.)
Schlagzeug
1. Violine
2. Violine
Viola
Violoncello
Kontrabass
Inhaltsverzeichnis:
La Dame à la Licorne
Tour Saint Jacques
Nyelvlecke
Ars poetica
Dauer:
11’
Widmung:
András Mihály gewidmet
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Hörbeispiele

4 Capriccios
00:00

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Werkeinführung

Die 4 Capriccios entstanden 1970/71 auf Gedichte von lstván Bálint. Das erste Stück, Paris I – Musée de Cluny: La Dame à la Licorne, ist eine Reverenz an den Renaissance-Gobelin im Cluny[-]Museum, der die englische Königin Mary zusammen mit dem mythischen Einhorn zeigt. Der Gobelin stellt dabei nur den Ausgangspunkt einer frei assoziierenden Gedankenkette dar, die nicht auf logischen Folgerungen basiert, sondern von den verborgenen Zusammenhängen der Wortfolgen im Text bestimmt wird. Das zweite Capriccio, Paris II – Tour Saint Jacques folgt in seiner Struktur dem ersten: auch hier war eine optische Inspiration in Paris ausschlaggebend für die Komposition. Die beiden letzten Capriccios, Nyelvlecke und Ars poetica gehen von wohlbekannten Begriffen aus, münden aber in Gedanken, die in hartem Kontrast zu den allseits akzeptierten Bedeutungen dieser Begriffe stehen.

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