Ian Wilson: Phosphorus

Ian Wilson Phosphorus
Phosphorus

Ian Wilson: Phosphorus

Kompositionsjahr:
1997
Untertitel:
1. Streichtrio
Instrumentierung:
für Violine, Viola und Violoncello
Komponist:
Ian Wilson
Instrumentierungsdetails:
Violine
Viola
Violoncello
Commission:
Commissioned by the Sonorities Festival with funds from the Arts Council of Northern Ireland Lottery Unit
Dauer:
23’
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Werkeinführung

Leidenschaft ist die elementare Kraft, die in diesem Werk untersucht wird. Eine kleine Allegorie, die ich in Laura Esquivels Buch Like water for chocolate fand, inspirierte mich zu dieser Idee. Darin wird die Seele als Streichholzschachtel beschrieben. Die Hölzer kann man nacheinander entzünden und brennen dann das ganze Leben, sofern man seine wahre Liebe findet. Geht man mit den Schwefelhölzern allerdings unachtsam um, so verbrennen sie eventuell alle auf einen Schlag in einem Flammenmeer. Behandelt man sie andererseits zu vorsichtig, werden sie unter Umständen feucht und lassen sich gar nicht mehr entzünden.

Phospherous besteht aus zehn Variationen zu einem Thema, das zu Beginn des Stückes vorgestellt und am Ende nochmals aufgegriffen wird und meinem Pianostück A Haunted Heart entnommen ist. Den kontemplativen und lyrischen Kern bilden Variation fünf bis sieben.

Die Künstlerin Barbara Freeman gab dem Stück diesen Titel (Streichholzköpfe bestehen hauptsächlich aus Phosphor). Ihre gleichnamige Reihe von zwölf Bildern bildet das Partnerstück zu meinem Trio. Unsere Werke wurden zusammen bei der Premiere im Mai 1998 vorgestellt und im Auftrag des Sonorities Festivals mit Unterstützung der National Lottery des Northern Ireland Arts Councils geschaffen.

Ian Wilson

Uraufführung

Ort:
Belfast
Datum:
12.05.1998
Orchester:
Psappha Ensemble

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