Johannes Maria Staud: Black Moon

Johannes Maria Staud Black Moon
Black Moon

Johannes Maria Staud: Black Moon

Kompositionsjahr:
1998
Instrumentierung:
für Bassklarinette
Komponist:
Johannes Maria Staud
Commission:
Tiroler Landesregierung
Dauer:
11’
Widmung:
Ernesto Molinari
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Hörbeispiele

Black Moon
00:00

Werkeinführung

Beeindruckt und fasziniert vom gleichnamigen Film von Louis Malle aus dem Jahr 1975, in dem die Prinzipien der 'écriture automatique' der frühen Surrealisten (Breton, Soupault) auf das Kino angewandt werden und in dem deshalb auch völlig auf logische Handlungsstränge zugunsten von freien, sich assoziativ verknüpfenden Gedankenketten verzichtet wird (so treten ganz unvermittelt zerbrechliche, introvertierte Szenen neben alptraumhaft verdichtete, verstörende Passagen), versuchte in dessen Grundstimmung, oder besser gesagt, die Stimmung, die der Film in mir erzeugt hat, musikalisch umzusetzen. Dafür schien mir die Bassklarinette von ihrem Charakter und ihrer Vielfalt an Registern, Farben und Möglichkeiten (von samtig-verhalten bis virtuos-aggressiv) am geeignetsten zu sein. Bald allerdings entwickelte ich das Geschehen nach rein musikalischen Gesichtspunkten weiter, wobei aber auch beim Komponieren selbst die Idee des assoziativen Verknüpfens und Fortspinnens von kleinen Zellen die wesentliche Rolle spielte. Black Moon entstand im Frühjahr 1998 als Auftragswerk des Landes Tirol für das Festival Klangspuren und ist Ernesto Molinari gewidmet.

Johannes Maria Staud

Sonderausgaben

Black Moon

Johannes Maria Staud: Black Moon

für Bassklarinette , 11’

Uraufführung

Ort:
Schwaz
Datum:
18.09.1998

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