Mauricio Kagel: Mirum

Mauricio Kagel Mirum
Mirum

Mauricio Kagel: Mirum

Kompositionsjahr:
1965
Instrumentierung:
für Tuba
Komponist:
Mauricio Kagel
Dauer:
ad lib. (ca. 8–20 min)
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Werkeinführung

Der ausführende spielt im Sitzen. Falls ein Notenpult notwendig ist, müsste es so aufgestellt werden, dass weder Gesicht noch Instrument verdeckt sind…

Für die Niederschrift der Partitur wurden kurze Notensysteme bevorzugt, welche untereinander in zwei Kolumnen pro Seite angeordnet sind. Diese Notationsform entspricht der grundsätzlichen Phrasierung des Stückes: ein durch häufig wiederkehrende Pausen durchsetzter Notentext, der dem Interpreten die Möglichkeit gibt, die syntaktische, punktierende Funktion eines klanglosen Ereignisses mit Überlegung darzustellen.

Die Länge der Pausen-‚Takte’ ist ad libitum… Es soll vor allem vermieden werden, dass sich im lauf der Einstudierung eine Standard-Zeit für die Gestaltung der Pausen bildet, welche die Gefahr einer spannungslosen ‚Nicht’-Pause birgt. Deshalb müsste der Spieler mit äußerst kurzen und auch extrem langen Dauern ständig experimentieren. Die Übersetzung des lateinischen Textes soll in die jeweilige Sprache des Landes erfolgen, wo die Aufführung stattfindet…

Mauricio Kagel

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