Morton Feldman: Elemental Procedures

Morton Feldman Elemental Procedures
Elemental Procedures

Morton Feldman: Elemental Procedures

Kompositionsjahr:
1976
Instrumentierung:
für Sopran, gemischten Chor und Orchester
Komponist:
Morton Feldman
Textdichter:
Samuel Beckett
Chor:
SATB
Instrumentierung:
4 4 4 4 - 2 3 3 1 - Schl(4), Hf, 2 Cel, Str
Instrumentierungsdetails:
Picc. 3 3 EH 3 Bassklar. 3 Kfg. - 2 3 3 1 - Schl.(4) - Hf., 2 Cel.(2. auch Klav.) - Streicher
Commission:
Westdeutscher Rundfunk
Dauer:
20’
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Hörbeispiele

Elemental Procedures
00:00

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Sonderausgaben

Elemental Procedures

Morton Feldman: Elemental Procedures

Studienpartitur
für Sopran, gemischten Chor und Orchester , 20’
Besetzung: 4 4 4 4 - 2 3 3 1 - Schl(4), Hf, 2 Cel, Str

Elemental Procedures

Morton Feldman: Elemental Procedures

Partitur
für Sopran, gemischten Chor und Orchester , 20’
Besetzung: 4 4 4 4 - 2 3 3 1 - Schl(4), Hf, 2 Cel, Str

Elemental Procedures

Morton Feldman: Elemental Procedures

Studienpartitur
für Sopran, gemischten Chor und Orchester , 20’
Besetzung: 4 4 4 4 - 2 3 3 1 - Schl(4), Hf, 2 Cel, Str

Pressestimmen

„Feldman verlässt auch hier seinen üblichen Piano-Ausdrucksraum kaum. Das große Orchester setzt intime Stichworte, vergleichbar denen einer späteren Webernpartitur. Der Chor grundiert den Klang mit schönen, tonalen Akkorden, die gelegentlich zum Geräusch moduliert werden. Und der Solosopran setzt darüber, zuletzt auf zwei Zeilen eines Beckett-Textes, zarte, flackernde Tonbewegungen, Melismen von irisierender Einfachheit. Den konzentrierten Formulierungen der Kantate, ihren vielfältigen musikalischen Farben und nicht zuletzt der phänomenalen jungen amerikanischen Sopranistin Martha Herr Hanneman lauschte das Auditorium mit spürbarer Anteilnahme.“ (Wolfgang Burde, Melos März/April, 2/77)

„Die von Zagrosek kompetent dirigierte Uraufführung belegte deutlich den Hang Feldmans, seine kompositorischen Prinzipien beizubehalten, die Besetzung aber immer mehr auszudehnen: 'Minimal Music' tendiert zur 'Symphonie der Tausend'. Verändert hat sich auch nicht Feldmans hauptsächlich akkordisches Komponieren. Im Gegensatz zu Cage bezieht er nämlich nicht den Zufall ein, sondern setzt leise, voneinander abgesetzte Akkorde, sorgfältig herkömmlich notiert, gegeneinander, wiederholt einzelne Bestandteile, kehrt Intervalle um, verwandelt seine Materialien mit einfachen Verfahrensweisen. So klingt sein neues Stück fast wie eine Summe seines bisherigen Komponierens und markiert eindrucksvoll eine markante Position, die gleichwohl mehr und mehr zum Markenzeichen gerinnt.“ (Gerhard R. Koch, FAZ)

„Radikale Abkehr von Lärm, wilder Expression und Dissonanzhäufung ist das Kennzeichen der 'Elemental Procedures' für Sopran, Chor und Orchester des 50jährigen Amerikaners Morton Feldman. Das 'punktuelle' Verfahren ist aufgegeben, lange melodische Linien herrschen vor. Die Sopranistin (die phänomenale Martha Herr Hanneman) singt in hoher Lage verzehrend schöne Vokalisen, die nur selten in Worte übergehen, begleitet von dem sanft summenden Chor und dem Pastellfarben zusteuernden Orchester. Man glaubt sich zu Debussy zurückversetzt“. (Alfons Neukirchen, Rheinische Post)

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