Nikolai Badinski: Die „trunkene“ Fledermaus

Nikolai Badinski Die „trunkene“ Fledermaus
Die „trunkene“ Fledermaus

Nikolai Badinski: Die „trunkene“ Fledermaus

Kompositionsjahr:
1991/1992
Untertitel:
Eine surrealistische Begegnung im Traum mit Johann Strauß und Johann Sebastian Bach
Instrumentierung:
für Orchester
Komponist:
Nikolai Badinski
Instrumentierung:
2 2 2 2 - 4 2 3 1 - Pk, Schl(2), Str
Instrumentierungsdetails:
1. Flöte
2. Flöte (+Picc)
1. Oboe
2. Oboe
1. Klarinette in A (+Bkl(B))
2. Klarinette in A
1. Fagott
2. Fagott (+Kfg)
1. Horn in F
2. Horn in F
3. Horn in F
4. Horn in F
1. Trompete in B
2. Trompete in B
1. Posaune
2. Posaune
3. Posaune
Tuba
Pauken
1. Schlagzeug
2. Schlagzeug
Violine I
Violine II
Viola
Violoncello
Kontrabass
Dauer:
14’
Widmung:
Der Welt-Musikmuse Wien gewidmet, einem Phänomen, das für mich schon in meiner frühesten Kindheit ein fernes/nahes Wundermärchen war
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Hörbeispiele

Die „trunkene“ Fledermaus
00:00

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Werkeinführung

Die Idee für eine Orchesterkomposition in Verbindung mit Johann Strauß, das Symbol vergnüglicher, heiterer Musik auf höchstem Niveau, ist mir vor vielen Jahren gekommen. Es war ein wiederkehrender Traum: In meinen eigenen musikalischen Visionen schimmerte immer wieder die „musikalische Gestalt” Johann Strauß’ durch.

Zu dieser Zeit beschäftigte ich mich auch sehr intensiv mit Zwölftonmusik und allgemein avantgardistischem Gedankengut, was damals in der DDR und in den sozialistischen Ländern verboten war und nur im Verborgenen stattfinden konnte. Ich war darüber sehr irritiert.

Später kamen Klänge dazu, die ich als die Töne des Beginns von Bachs „Kunst der Fuge” vernehmen konnte. Mein Gewissen wurde sozusagen durch Bach „beruhigt”. Dennoch sperrte ich mich innerlich, diese Traum-Klangvision als Komposition zur Papier zu bringen. Die Vision hat mich aber jahrelang verfolgt, bis ich 1991 in London die ersten Skizzen für Orchester entworfen, und die Partitur in Berlin beendet habe. In diesem Werk changieren auf surrealistische Art und Weise zwei Welten, zwei Epochen, die sich vermischen. Die Welt der Zeit Johann Strauß’ und unsere. Dazu erscheint Bach als Brücke.

Nikolai Badinski
1992, Berlin/London

Pressestimmen

“... diese surrealistische Begegnung im Traum mit J. Strauß [&] J. S. Bach ist sehr brillant und humorvoll geschrieben.” (kulturradio vom rbb)

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