Rolf Liebermann

Rolf Liebermann Biographie

14.9.1910 – in Zürich geboren

1917–1929 – Schulbesuch in Zürich und Trogen

1929–1933 – Jurastudium an der Universität Zürich, Musikunterricht am Privatkonservatorium von José Berr

1933–1936 – Erste Kompositionen (Chansons), Mitwirkung an Cabarets

1936 – Dirigierkurs bei Hermann Scherchen in Budapest

1937–1938 – Assistent von Scherchen beim Musica Viva–Orchester in Wien

1938–1940 – Ascona, Unterricht für Flüchtlingskinder, Militärdienst

1940 – Beginn des Kompositionsunterrichtes bei Wladimir Vogel

1943 – Polyphone Studien für Kammerorchester

1944Une des fins du monde, Kantate für Bariton und Orchester nach Jean Giraudoux

1945–1950 – Tonmeister am Radio Zürich

1945Chinesische Liebeslieder für hohe Stimme, Harfe und Streichorchester nach Übertragungen von Klabund, Furioso für großes Orchester (1947 UA in Dortmund)

1946 – Bühnenmusiken zu Giraudoux’ Irre von Chaillot und zum Basler Festspiel Das neue Land von Albert Ehrismann

1947Suite über 6 schweizerische Volkslieder für Orchester

1948Musique für Sprecher und Orchester nach Baudelaire und Verlaine

1949Sinfonie Nr. 1 Chinesisches Lied, dramatische Szene für Alt, Tenor und Klavier

1950–1957 – Leitung der Orchesterabteilung der Schweizerischen Rundfunkgesellschaft

1950Streitlied zwischen Leben und Tod, Kantate für Soli, Chor und Orchester

1951 Sonate für Klavier

1952Leonore 40/45, Opera semiseria, Libretto von Heinrich Strobel (UA in der Oper Basel)

1954Penelope, Opera semiseria, Libretto von Heinrich Strobel (UA bei den Salzburger Festspielen); Concerto for Jazzband and Symphony Orchestra (UA in Donaueschingen)

1955Die Schule der Frauen, Opera buffa, Libretto von Heinrich Strobel nach Molière (UA Louisville/Kentucky USA, Europäische Erstaufführung 1957 bei den Salzburger Festspielen)

1957–1959 – Leiter der Hauptabteilung Musik im Norddeutschen Rundfunk

1958Geigy Festival Concerto für Basler Trommel und Orchester

1959Capriccio für Sopran, Violine und Orchester

1959–1973 – Intendant der Hamburgischen Staatsoper

1963 – Ernennung zum Professor durch den Hamburger Senat

1964Concert des Echanges für Maschinen (Auftrag der Schweizerischen Landesausstellung in Lausanne)

1966Musique pour Clavecin

1973–1980 – Administrateur Général du Théâtre National de l’Opéra de Paris

1976 – Buchveröffentlichung Actes et entr’actes

1977 – in deutscher Übersetzung unter dem Titel Opernjahre

1979Don Giovanni–Film in Zusammenarbeit mit Joseph Losey

1980 – Buchveröffentlichung En passant par Paris

1981 – in deutscher Übersetzung unter dem Titel Und jedermann erwartet sich ein Fest;
Essai 81 für Violoncello und Klavier

1982 – Inszenierung des Parsifal in Genf

1983–1986 – Leiter der Internationalen Sommerakademie der Hochschule Mozarteum in Salzburg

1983Liaison für Violoncello, Klavier und Orchester

1984Ferdinand, Parabel für Sprecher und Instrumente

1985–1988 – Intendant der Hamburgischen Staatsoper

1987La Forêt, Oper, Libretto von Hélène Vida nach Aleksandr Ostrovskij (UA in Genf)

1988Herings–Quintett; Cosmopolitan Greetings, multimediales Projekt in Zusammenarbeit mit Allen Ginsberg, George Gruntz und Robert Wilson (UA Hamburgische Staatsoper auf Kampnagel)

1989Medea–Monolog, Kantate für Sopran, Frauenchor und großes Orchester, auf ein Gedicht von Ursula Haas (UA 1990 Philharmonisches Staatsorchester Hamburg)

19903x1=CH+X, Auftragswerk zur 700–Jahr–Feier der schweizerischen Eidgenossenschaft

1992Freispruch für Medea, Oper, Libretto von Ursula Haas (UA 1995 Hamburgische Staatsoper)

1994Enigma für großes Orchester (UA 1995 Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

1994/95Concerto für Violine und Orchester

1995Klavierkonzert (Auftragswerk des NDR)

1996 – Instrumentierung von Schuberts vierhändiger Klavier–Fantasie f–Moll Die Schlesischen Weber (Heinrich Heine) für Kammerchor und Klavierquintett;

2.1.1999 – in Paris gestorben


Auszeichnungen und Ehrungen
Im Laufe seiner langen Karriere wurden dem international erfolgreichen Komponisten zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen zuteil:

Ehrendoktor der Universitäten von Bern und Spokane (Washington)
Mitglied der Akademien der Künste von Berlin und Hamburg
Ehrenmitglied der Hochschule Mozarteum in Salzburg und der Accademia Medicea in Florenz
Ehrenmitglied der Royal Society of Arts in London
Ehrenmitglied der Hamburgischen Staatsoper

Auszeichnungen und Preise:

"Wappenmedaille in Gold" der Landeshauptstadt Salzburg
Großes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland
Commandeur de l’Ordre de la Légion d’Honneur
Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres
Großer Musikpreis der Stadt Zürich
Mozartpreis der Stadt Bremen
Conrad Ferdinand Meyer-Preis
Reinhardt-Ring
Premio Lorenzo il Magnifico

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