Roman Haubenstock-Ramati: Enchainé

Roman Haubenstock-Ramati Enchainé
Enchainé

Roman Haubenstock-Ramati: Enchainé

Kompositionsjahr:
1985
Instrumentierung:
für Saxophon-Quartett
Komponist:
Roman Haubenstock-Ramati
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Werkeinführung

Im Titel einbezogen ist sowohl der formelle und zeitliche als auch der organisatorische Notationsaspekt – Enchainé: wie eine geschlossene Kette.

Eine einzige, homogene („melodische“) Kontinuität dient als Stimme (Spielmaterial) für alle vier Saxophone. Jeweils transponiert gelesen, erklingt sie viermal anders. Dies ist der Aspekt der Notation, die solcherart gleichzeitig das Problem der Klangfarben dieser Saxophonfamilie und ihrer harmonikalen Relationen (kleine Terz, große Sekund, große Sext und große None) im Sinne der Multiplizität löst. Vier gleich lange Teile (A, B, C, D) bilden die "melodische", also formale Kette des Werkes. Jedes der Instrumente spielt eine andere Folge, eine Permutation der vier Kettenteile: l. ABCD – 2. BCDA – 3. CDAB – 4. DABC. Diese Permutierbarkeit der Teile erfüllt den Sinn der mobilen Form: Gekoppelt mit der Multiplizität der Klangfarbe, lassen beide Komponenten eine neue Form entstehen, die 24 verschiedene Versionen des Stücks projiziert.

In der diesmal aufgeführten Fassung übernimmt ein Solosaxophonist die Aufgabe des Quartetts: Drei vorproduzierte Saxophonstimmen werden über Lautsprecher zugespielt (wobei durch deren Postierung der Aspekt des Raumklangs inkludiert wird), eine Saxophonstimme ist live zu hören.

Die „Partitur“ zeigt zwecks Synchronisation des Anfangs die Einsatzabstände der vier Saxophone an.

Roman Haubenstock-Ramati

Sonderausgaben

Enchainé

Roman Haubenstock-Ramati: Enchainé

Spielpartitur
für Saxophon-Quartett

Enchainé

Roman Haubenstock-Ramati: Enchainé

Spielpartitur
für Saxophon-Quartett

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