Roman Haubenstock-Ramati: Tableau 2

Roman Haubenstock-Ramati Tableau 2
Tableau 2

Roman Haubenstock-Ramati: Tableau 2

Kompositionsjahr:
1970
Instrumentierung:
für Orchester
Komponist:
Roman Haubenstock-Ramati
Instrumentierung:
3 3 3 3 - 4 4 4 0 - Pk, Schl(4) - Str(12 12 10 8 6)
Instrumentierungsdetails:
3 3 3 3 - 4 4 4 0 - Pk., Schl.(4) - Str.: 6. 6. 5. 4. 3
Dauer:
14’
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Werkeinführung

Tableau 2 für großes Orchester wurde 1970 komponiert und gehört zu einer Reihe von voneinander unabhängigen Orchesterwerken, die, mit Tableau 1 begonnen, noch fortgesetzt wird.

Wie in Tableau 1 handelt es sich auch hier um eine neue Art der gekürten Aufzeichnung einer Orchesterpartitur und um die Konsequenzen einer solchen Aufzeichnung, sowohl auf das Material wie auch auf die Strukturierung und den formellen Ablauf des Werkes bezogen: Das Material muss so gewählt und disponiert werden, dass seine Charakteristika stets auf einen oder auf einige wenige gemeinsame Nenner gebracht werden können. Man könnte hier von den Parametern sprechen, die auf ganze – größere oder kleinere – Klanggruppen angewendet werden. Außer den schon bekannten Parametern wie: Dichte, Dynamik, Register und Klangfarbe, gewinnt hier der Parameter, der die Art des Zusammenspiels bezeichnet, eine besondere Bedeutung, nämlich: Synchron beziehungsweise Nonsynchron. Durch bewusste Anwendung und Dosierung dieses Parameters wird das Statische zum Dynamischen und das Dynamische zum Statischen.

Tableau 2 ist in diesem Sinne ein ständiger Ineinanderfluss und Wandel dieser beiden sich bekämpfenden Zustände: Statik und Dynamik.

Was die Aufzeichnung der Partitur betrifft, wird im Allgemeinen die folgende Regel verwendet: die Großstrukturen, ihre Dauer und die vom Dirigenten kontrollierbaren Charakteristika werden auf den rechten Partiturseiten aufgezeichnet, die Kleinstrukturen hingegen und deren detaillierter Ablauf, der nur statisch perzipiert werden soll und keiner detaillierten Kontrolle des Dirigenten unterliegt, werden auf der linken Seite der Partitur notiert. Die beiden Seiten ergänzen sich einander und beinhalten alles, was zum Verständnis und zur Aufführung des Werkes notwendig ist.

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