Zoltán Kodály: Serenade

Zoltán Kodály Serenade
Serenade

Zoltán Kodály: Serenade

Opus:
op. 12
Kompositionsjahr:
1919-1920
Instrumentierung:
für 2 Violinen und Viola
Komponist:
Zoltán Kodály
Instrumentierungsdetails:
Violine
Violine
Viola
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Werkeinführung

Die Serenade für zwei Violinen und Viola ist knapp nach dem 2. Streichquartett entstanden, zu einer Zeit, als Kodály persönliche Schwierigkeiten zu bewältigen hatte: zusammen mit Bartók und Dohnányi hatte er im sogenannten Musikdirektorium der Ungarischen Räterepublik vom 1919 teilgenommen, eine Rolle, die ihm nach deren Niederschlagung durch das rechtsgerichtete Regime des Reichsverwesers Horthy übel genommen wurde. In jenen Jahren sind nur eine Hand voll Werke entstanden – auf die Serenade folgte erst 1923 das Palmus Hungaricus.

Die internationale Karriere der Serenade nahm im August 1922 in Salzburg ihren Anfang, im Rahmen des Kammermusikfests, das durch die Gründung der IGNM in die Musikgeschichte einging. Das Trio wurde von Mitgliedern des Amar-Hindemith Quartetts aufgeführt – die Violastimme wurde von Paul Hindemith gespielt. Besprochen wurde das Werk u.a. in der Verlagszeitschrift der Universal Edition, den Musikblättern des Anbruch.

Bartók war von der Serenade sehr beeindruckt. „Diese Komposition“ – schrieb er – „ist ein genuines modernes Produkt der ungarischen Kultur. Es ist außerordentlich reich an Melodien, deren exotische Charakterzüge vom starken rubato der alten Bauernmusik bestimmt sind.“

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Uraufführung

Ort:
Budapest
Datum:
08.04.1920

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