Gustav Mahler: Das himmlische Leben

(Bearbeiter: Klaus Simon)

  • für Sopran, Klarinette und Klavier
  • Dauer: 8’20”
  • Instrumentierungsdetails:
    Klarinette in B (+Kl(A)
    Bkl(B))
  • Komponist: Gustav Mahler
  • Bearbeiter: Klaus Simon
Cover image

Gedruckte Kaufausgabe

Gustav Mahler: Das himmlische Leben für Sopran, Klarinette und Klavier | UE37188

aus "Des Knaben Wunderhorn"

  • Ausgabeart: Noten
  • Sprachen: Deutsch
  • Format: 23.2 × 30.5 cm
  • ISBN: 978-3-7024-7489-8
  • ISMN: 979-0-008-08818-6
€24.95
Artikel sofort lieferbar

Beschreibung

Noch während der Arbeit an seiner zweiten Symphonie hatte Gustav Mahler nach einem Text aus der Volkslied-Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ das Lied „Das himmlische Leben“ für Sopran-Solo und Orchester geschrieben, um es als Schlusssatz in seiner dritten Symphonie zu verwenden. Dort sollte es schlichter, problemloser Abschluss des gigantischen, sechs Teile umfassenden vokalinstrumentalen Werkes sein. Mahler muss jedoch zu dem Schluss gekommen sein, dass dieses einfache Orchesterlied gleichsam „erdrückt“ worden wäre und ließ den Plan fallen. Um dem Lied aber gleichfalls einen symphonischen Rahmen zu geben, baute er es in sein nächstes großes Werk ein: In der Vierten Symphonie wird es nun zum inhaltlichen und stimmungsmäßigen Höhepunkt.

In den Jahren 1899 bis 1901 komponiert, bildet sie die letzte einer Reihe von drei Symphonien, in denen Mahler die menschliche Stimme zur Verdeutlichung des romantischen Programmes zu dem Orchester hinzutreten ließ. (Die Verwendung von Texten aus „Des Knaben Wunderhorn“ trug ihnen sogar den Namen „Wunderhorn-Symphonien“ ein.) Waren aber die vorhergegangenen Werke stets ein gleichsam persönliches Ringen um gültige Aussage, das bisweilen von einem Zug ins Bombastische begleitet war, sind diese inneren Kämpfe nun überwunden: Die naiv-gläubige, jeglicher Problematik ferne Stimmung des Liedes von den „himmlischen Freuden“ bestimmt den Charakter der gesamten Symphonie. Von ausgesprochen heiterem Grundcharakter, bildet sie gleichsam einen optimistischen Ausblick nach den pathetisch-leidenschaftlichen Ausbrüchen ihrer Vorgänger. (Hartmut Krones, Programmheft des Wiener Musikvereins, April 2014)

Musterseiten

Pressestimmen

Die kleine Besetzung und kammermusikalische Anlage der Symphonie bietet sich besonders gut für eine Kammerbearbeitung an. Klaus Simon nutzt diesen Umstand in seiner Einrichtung des Himmlischen Lebens für Klarinette, Sopran und Klavier meisterhaft. Er schafft es, den lyrischen und feinen Charakter des Finalsatzes klar zu übertragen, den Notentext belässt er dabei weitestgehend im Original. Akzentuierung, Dynamik und Verzierungen werden sensibel angepasst, um die Balance zwischen der filigranen Gesangsstimme und der dezenten Begleitfunktion der Klarinette zu wahren.
Das Orchester 04/2018 (Juliane E. Bally)

Zuletzt angesehene Werke

Keine zuvor angesehenen Werke