COVID-19 Update

Trotz der durch das Corona-Virus verursachten Probleme stehen Ihnen unser Webshop und die Kontaktformulare unserer Website voll zur Verfügung. Sie können Ihre Anfragen auch gerne an customer-relations@universaledition.com richten. Wir bitten Sie um Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Anfragen wegen der bestehenden Beschränkungen länger dauern sollte. Ihr Team der Universal Edition

Gustav Mahler: Die zwei blauen Augen

(Bearbeiter: Clytus Gottwald)

  • aus "Lieder eines fahrenden Gesellen" (1896)
  • für 4 gemischte Chöre
  • Dauer: 5’
  • Chor: SATB
  • Komponist: Gustav Mahler
  • Bearbeiter: Clytus Gottwald
  • Textdichter: Gustav Mahler
  • Inhaltsverzeichnis:
    Die zwei blauen Augen
  • Commission: Commande de Choeur de Chambre Accentus
Web Cover

Gedruckte Kaufausgabe

Gustav Mahler: Die zwei blauen Augen für vier gemischte Chöre (SATB) a cappella | UE31969

aus "Lieder eines fahrenden Gesellen"

  • Ausgabeart: Chorpartitur
  • Sprachen: Deutsch
  • Format: 21.0 × 29.7 cm
  • ISBN: 978-3-7024-1162-6
  • ISMN: 979-0-008-06541-5
€11.50
Artikel sofort lieferbar
Mindestbestellmenge: 10 Stück

Beschreibung

Mahlers Lied "Die zwei blauen Augen" ist ein Teil des Zyklus "Lieder eines fahrenden Gesellen" aus dem Jahr 1896. Ohne Zweifel hat bei dem Entschluss, Schuberts Lied in bestimmter Weise zu paraphrasieren, das verwandte Sujet eine große Rolle gespielt: das Wandern. Aber es ist nicht das fröhliche Wandern mit Gesang und Klampfe, sondern das Wandern in eine tiefe Verlorenheit, oder, wie es bei Schubert heißt: "...eine Straße muss ich gehen, die noch keiner ging zurück". Melancholie als Grundbefindlichkeit der Moderne. Mahler folgt Schubert nicht nur mit der Anspielung des Hauptmotivs seines Liedes, sondern auch in anderen Details etwa dem Wechsel von Dur nach Moll (C-Dur I c-Moll). Mit dem Dur bricht das Trugbild von Hoffnung in das Dunkel des Verhängnisses. Zwar heißt es: "War alles wieder gut!" Doch die Musik fällt in die Schwärze des Moll zurück und straft den Text Lügen: nichts ist mehr gut. Auch das schleppende Marschtempo Mahlers hat bei Schubert sein Vorbild. Doch wo Schubert noch harmonisch färbt und ausweicht, bleibt bei Mahler die Harmonik auf weite Strecken hin stehen, als sei ihr die Kraft zum Weitergehen abhandengekommen: der Marsch tritt auf der Stelle.

Musterseiten

Inhaltsverzeichnis

  • Die zwei blauen Augen

Hörbeispiele

Zuletzt angesehene Werke

Keine zuvor angesehenen Werke