Arvo Pärt: Spiegel im Spiegel

  • für Fagott und Klavier
  • Dauer: 10’
  • Instrumentierungsdetails:
    Fagott
  • Komponist: Arvo Pärt
  • Inhaltsverzeichnis:
    Spiegel im Spiegel für Fagott und Klavier
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Arvo Pärt: Spiegel im Spiegel für Fagott und Klavier | UE34745

  • Ausgabeart: Noten
  • Schwierigkeitsgrad: 1
  • Format: 23.2 × 30.5 cm
  • ISBN: 978-3-7024-6957-3
  • ISMN: 979-0-008-08296-2
€13.95
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Beschreibung

"Spiegel im Spiegel" ist eines der reinsten Beispiele für Arvo Pärts späte Kompositionen in ihrer extremen Ruhe des "Tintinnabuli-Stils". Die Kombination einer Melodiestimme, die schrittweise eine diatonische Leiter durchzieht und einer Tintinnabuli-Stimme, die sich auf Töne eines tonalen Dreiklangs beschränkt. Dabei entsteht ein Dialog der Stimmen, die sich klar und aufeinander bezogen gegenseitig durchdringen, als handele es sich um ein einziges Instrument.
Wenn Pärts Musik dem Notenbild nach auch äußerst einfach aussieht, so ist es dennoch nicht so leicht, diesem Stück den richtigen Grad der inneren Empfindung zu geben, einer Empfindung, die mehr vom Herzen als vom Verstand geprägt sein sollte.

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Inhaltsverzeichnis

  • Spiegel im Spiegel für Fagott und Klavier

Pressestimmen

(…) Auf den ersten Blick erscheint das Stück als "ganz leicht" zu spielen, doch man soll sich nicht täuschen: für den Bläser ist es - wenn auch grifftechnisch mehr als simpel – eine große Herausforderung für seine Atemkondition. Für den Pianisten gilt Ähnliches ebenfalls, hohe Konzentration an Gleichmäßigkeit ist gefragt. (…) Gleichwohl: das Stück reizt sehr zum Spielen, auch noch ganz wenig Erfahrene sollten sich daran versuchen, ob es ihnen gelingt, Atmosphäre zu schaffen. Oboe-Fagott 2/2011

"Spiegel im Spiegel" ist ein fast schon meditatives Werk, komponiert nach äußerst klaren Regeln mit sehr simplen und doch sehr komplexen innermusikalischen Vorgängen. Dabei ist es unglaublich, welch starke Wirkung diese Musik entfalten kann. Die Musik bewegt sich zwischen Minimalismus und Meditation, klingt nie langweilig, sondern licht und warm. Einfach schön! clarino.print 3/2011

Diesen für Pärt typischen Kompositionsstil, immens ruhig ausgehaltene Töne in der Solostimme über einem Chaconne-artig gleichbleibenden Klavierpart, nennt er selbst "Tintinnabuli- Stil". Das lateinische Wort bedeutet Glöckchen. Pärt meint damit "das ‚Klingeln' des Dreiklangs, dessen drei Töne das ganze Stück über mittönen. Ziel dieses Stils ist eine Reduktion des Klangmaterials auf das absolut Wesentliche." So lässt er mit minimalistischen Mitteln der regelmäßigen Wiederholung über gut zehn Minuten einen "Klangraum von Langsamkeit und Stille" von unglaublicher Wirksamkeit entstehen. (...) NMZ 4/2011

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